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Brückentage: 2004 ist nicht sehr arbeitnehmerfreundlich

Nach einem extrem arbeitnehmerfreundlichen 2003 mit zahlreichen Brückentagen wird das kommende Jahr deutlich weniger lohnende Kurzurlaube für die Arbeitnehmer möglich machen.

Nach einem extrem arbeitnehmerfreundlichen 2003 mit zahlreichen Brückentagen wird das kommende Jahr deutlich weniger lohnende Kurzurlaube für die Arbeitnehmer möglich machen. Immerhin verschafft der Einsatz eines Urlaubstages am 2. Januar noch eine Auszeit von drei Tagen gleich zum Jahresanfang. Ansonsten können sich 2004 nach einem Blick in den Kalender vor allem die Arbeitgeber und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement freuen.

Der hatte sich im Sommer 2003 noch mit seiner Forderung nach Abschaffung eines oder mehrerer Feiertage zur Stärkung der deutschen Wirtschaft bei den Beschäftigten unbeliebt gemacht. Gewerkschafter werden im neuen Jahr wohl auch nicht mit ungeteilter Freude auf die Kundgebung am 1. Mai marschieren. Fällt der kommende Tag der Arbeit doch auf einen ohnehin für die meisten arbeitsfreien Samstag.

An Maria Himmelfahrt am 15. August und dem Nationalfeiertag am 3. Oktober sieht es nicht besser aus: Die beiden im vergangenen Jahr von vielen zu Kurzreisen genutzten Feiertage fallen diesmal auf Sonntage. Und selbst am Weihnachtsfest 2004 gucken die Beschäftigten, was arbeitsfreie Feiertage angeht, in die Röhre. Heiligabend wird am Freitag gefeiert, und somit fallen der erste und zweite Weihnachtstag auf ein ganz normales Wochenende. Auch der Start nach 2005 sieht nicht gut aus. Der Neujahrstag dann liegt nämlich ebenfalls auf einem schlichten Samstag und beschert somit den meisten keinen zusätzlichen freien Tag.

Freie Tage dank Narretei und Kirchenfesten

In einigen Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt) können sich die Beschäftigten immerhin noch am 6. Januar auf einen arbeitsfreien Dienstag freuen. Dann wird dort das Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert. In Nordrhein-Westfalen haben dafür am 23. Februar, dem Rosenmontag, zahlreiche Arbeitnehmer frei. An diesem Tag schlängelt sich der närrische Lindwurm in Gestalt der Rosenmontagszüge durch die Innenstädte der karnevalistischen Hochburgen etwa in Düsseldorf und Köln, aber auch der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.

Wer die Tage zu Ostern von Karfreitag bis zum 2. Mai freinimmt, bringt es beim Einsatz von 14 Urlaubstagen immerhin auf stattliche 24 freie Tage am Stück. Auch mit Christi Himmelfahrt am 20. Mai (Donnerstag) gibt es im „Wonnemonat“ dank des kirchlichen Feiertags eine Chance auf ein vier Tage währendes langes Wochenende, sofern man für den Brückentag am Freitag Urlaub nimmt. Ebenfalls auf vier freie Tage kommen - in ein paar Bundesländern wenigstens - die Beschäftigten durch Fronleichnam, der 2004 am 10. Juni ebenfalls wieder auf einen Donnerstag fällt.

Andreas Rehnolt, AP

Sie planen gerade Ihren Urlaub für das Jahr 2013? Hier finden Sie eine Übersicht der "Brückentage 2013".

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.