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Der Flirt: Ein Lächeln zwischendurch

Ein Flirt am Arbeitsplatz lockert den tristen Schreibtischalltag auf und tut dem Selbstbewusstsein genauso gut wie der Arbeitsatmosphäre. Angenehmer Nebeneffekt: Positive Ausstrahlung und mehr Motivation.

Der Flirt am Arbeitsplatz ist der Seelen-Snack für zwischendurch und eine kleine Wunderwaffe gegen den tristen Schreibtischalltag. Nicht umsonst ergeben Studien, dass die Arbeitsatmosphäre in gemischten Teams die beste ist. Ob nun ein Wortgeplänkel an der Kaffeemaschine, das Aufhalten einer Tür oder ein Kompliment an den Kollegen, dessen Aftershave auf angenehme Art den Mief im Kopierraum übertüncht - gelobt sei, was lächeln lässt. Die netten Gesten kosten nicht viel Mühe, steigern den Blutdruck und vertreiben die Müdigkeit.

Bitte die Arbeit nicht vergessen

Kein Grund allerdings, dem Mitarbeiter gleich an den Hals zu springen. Oder den eigenen Arbeitsplatz in die Teeküche zu verlegen. Sonst beweisen Sie keine "social skills" wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, sondern lassen die anderen verschreckt auf Abstand gehen. Und Ihr Chef könnte sich fragen, warum Sie die Akten auf dem Schreibtisch nicht mit dem gleichen Elan beackern wie den Kollegen aus der Buchhaltung. Wenn Sie selbst das Opfer plumper Annäherungsversuche sind, sollten sie diese humorvoll, aber deutlich abblocken. Sonst werden Sie den hoffnungsvoll Flirtenden so schnell nicht wieder los.

Vorsicht insbesondere bei Geburtstags- oder Betriebsfeiern: Zwei, die sich über Rotweingläser hinweg in die Augen schauen und vom Urlaubsland Frankreich schwärmen, wird niemand weiter beachten. Fängt man jedoch an, sich gegenseitig mit den Snacks vom Buffett zu füttern, werden Klatsch und Tratsch nicht lange auf sich warten lassen.

Der Flirt ist immer gut für ein Lächeln plus gesteigertem Selbstbewusstsein an stressigen Tagen. Und dass man, wenn es am Wochenende auf die Piste geht, nicht ganz vergessen hat, wie das mit den zwischenmenschlichen Kontakten funktioniert.

Claudia Fudeus
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