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Kaufhauskette Karstadt: Insolvenzverwalter schließt insgesamt 13 Filialen

Der Insolvenzverwalter der Kaufhauskette Karstadt schließt bis zum Frühjahr insgesamt 13 Häuser. Neben sechs bereits Mitte November genannten Karstadt-Häusern und Fachmärkten werden sieben weitere nicht fortgeführt, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Insolvenzverwalters hervorgeht.

Der Insolvenzverwalter der Kaufhauskette Karstadt schließt bis zum Frühjahr insgesamt 13 Häuser. Neben sechs bereits Mitte November genannten Karstadt-Häusern und Fachmärkten werden sieben weitere nicht fortgeführt, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Insolvenzverwalters hervorgeht. Betroffen sind damit insgesamt 1200 Beschäftigte. Sie sollen in eine Transfergesellschaft wechseln können; nur "vereinzelt" könnten Beschäftigte in weiter bestehenden Karstadt-Häusern unterkommen, erklärte der Insolvenzverwalter.

In Kaiserslautern, Ludwigsburg und Hanau wird es ab dem Frühjahr keine Karstadt-Filiale mehr geben, wie der Beauftragte des Insolvenzverwalters, Rolf Weidmann, erklärte. In Celle, Hannover, Kiel und Recklinghausen - Städten mit mehreren Karstadt-Häusern - werden demnach bis Ende März einzelne Filialen geschlossen.

Bereits am 10. November hatte der Insolvenzverwalter angekündigt, dass das Karstadt-Warenhaus im Hamburger Elbe-Einkaufszentrum sowie Karstadt-Dependancen der jeweiligen Haupthäuser in Dortmund und München geschlossen werden. Betroffen sind außerdem eine WOM-Filiale in Stuttgart, eine Schaulandt-Filiale in Braunschweig und ein Karstadt-Multimediamarkt in Berlin.

AFP / AFP
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