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Krankenstand 2011 so hoch wie vor 13 Jahren: Deutsche ließen sich im Durchschnitt 16 Tage krankschreiben

Momentan gibt es in Deutschland einen Krankenstand von 4,4 Prozent. Damit befindet er sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie schon im vergangenen Jahr.

Auch ohne Grippewelle bleibt der Krankenstand in Deutschland auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr waren die Arbeitnehmer im Durchschnitt acht Tage krankgeschrieben, wie der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am Montag in Berlin mitteilte. Wie im Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Krankenstand von 4,4 Prozent.

Zwar traten in den ersten drei Monaten elf Prozent weniger Erkrankungen an den Atemwegen auf. Allerdings stiegen im selben Zeitraum die Krankmeldungen infolge psychischer Leiden um zwölf Prozent und im gesamten Halbjahr um acht Prozent.

Im Jahr 2011 wiesen Arbeitnehmer im Durchschnitt 16 Fehltage auf - so viele wie zuletzt im Jahr 1999. Ein Rekordtief gab es im Jahr 2006 mit 12,4 Krankheitstagen und einem Krankenstand von 3,4 Prozent.

Rückenleiden an erster Stelle

Mit 26,3 Prozent verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen und hier vor allem Rückenleiden die meisten Krankheitstage. Auf dem zweiten Rang folgen Atemwegserkrankungen, die 14,4 Prozent der Fehlgründe ausmachen. Die psychischen Leiden rücken mit 13,2 Prozent um einen Platz an die dritte Stelle vor und liegen jetzt noch vor Verletzungen (13 Prozent).

Vor allem Männer fehlen wegen Problemen mit der Psyche immer häufiger im Job. Im Jahr 2011 gab es laut BKK-Verband bei ihnen einen Zuwachs um 20 Prozent, bei Frauen um 18 Prozent.

Inzwischen verursachen Fehltage aufgrund seelischer Störungen jeden achten Krankheitstag. Eine Arbeitsunfähigkeit deswegen dauert mit durchschnittlich 37 Tagen am längsten. Eine ähnlich lange Fehlzeit gibt es nach Krebsbehandlungen mit 36 Tagen je Fall. Ansonsten dauert eine Krankschreibung im Durchschnitt 13 Kalendertage.

Langzeitfälle mit mehr als sechswöchiger Krankheitsdauer verursachen inzwischen 47 Prozent aller Krankentage, obwohl sie nur vier Prozent der Fälle insgesamt ausmachen.

Der BKK Bundesverband analysiert nach eigenen Angaben die Befunde von jedem fünften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Auswertung sei daher repräsentativ.

kgi/Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(