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Unbequemes Örtchen : Diese Toilette sorgt dafür, dass Mitarbeiter weniger Arbeitszeit auf dem Klo verplempern

Toilettengängelung am Arbeitsplatz: Eine britische Firma bietet bewusst unbequeme Toilettensitze an. Sie sollen dafür sorgen sollen, dass Mitarbeiter weniger auf dem Klo mit dem Handy daddeln und mehr arbeiten.

Schräge Erfindung: "StandardToilet" verkauft Toiletten, deren Sitz um 13 Grad nach vorne geneigt ist

Um die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu erhöhen, lassen sich moderne Unternehmen ziemlich viel einfallen. Die Gestaltung des Arbeitsplatzes gehört dabei zu den elementaren Dingen: Man kann Großräume einrichten oder Einzelbüros. Meetingräume für kreativen Austausch und Kaffeeküchen fürs allgemeine Koffeindoping. Manche leisten sich sogar einen Tischkicker, um die Stimmung der Belegschaft zu heben.

Ein britisches Start-up hat nun einen Bereich des Büros identifiziert, der bislang sträflich vernachlässigt wurde: die Toilette. Leider setzt die Firma "StandardToilet" bei ihrem Optimierungsvorstoß aber nicht darauf, den Mitarbeitern den Gang aufs stille Örtchen möglichst angenehm zu machen, damit sie anschließend gut gelaunt ihre Arbeit fortsetzen. Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Unangenehmer Druck auf den Beinen

Die Firma hat sich eine Toilette patentieren lassen, die so unbequem ist, dass Mitarbeiter weniger Arbeitszeit mit Klogängen verplempern – und lieber schnell wieder zurück zum Arbeitsplatz flüchten. Der Clou der Innovation: Der Toilettensitz ist um 11 bis 13 Grad nach vorne geneigt. So ist schon nach wenigen Minuten ein unangenehmer Druck auf den Beinen spürbar, wie bei einer leichten Kniebeuge, "aber nicht so viel, dass gesundheitliche Probleme entstehen", wie Standardtoilet-Gründer Mahabir Gill dem Magazin "Wired" versichert. "Alles, was steiler ist, würde größere Probleme verursachen. 13 Grad sind nicht zu unbequem, aber Sie werden schnell wieder vom Sitz herunterkommen wollen", sagt Gill über seine Erfindung.

Collage: verglaster Boden mit Aussicht auf einen Fluss, Toilette

Kein Handy-Gedaddel mehr auf der Toilette

Das Potenzial der Toilettengängelung soll enorm sein: Auf ihrer Website behauptet die Firma, allein in Großbritannien kosteten ausgedehnte Toilettenpausen der Mitarbeiter ihre Arbeitgeber vier Milliarden Pfund (4,7 Milliarden Euro) pro Jahr. Denn: In der heutigen Zeit sei die Toilette am Arbeitsplatz ein Raum für privates Texting und Social-Media-Nutzung geworden. Das einzigartige Patent von Standardtoilet ermögliche es nun Unternehmen weltweit, "Effizienz und Profite zu erhöhen durch das Reduzieren der Social Media Nutzung".

Und es kommt noch besser: Denn angeblich befördert die schräge Toilette nicht nur die Gewinne der Firma, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeiter. Standardtoilet verweist auf medizinische Studien laut denen das traditionelle WC geschwollene Hämorrhoiden und geschwächte Beckenmuskeln verursacht. Die schiefe Toilette dagegen trainiere die Beckenmuskeln und sei daher quasi ein Instrument für die Verbesserung der Mitarbeitergesundheit.

Die Anti-Hämorrhoiden-Toiletten sind vom britischen Toilettenverband - der "British Toilet Association" - für gut befunden worden und sollen zwischen 150 und 500 Pfund kosten. Neben Firmenbüros sieht Gründer Gill auch Einkaufszentren, Züge oder Restaurants als Einsatzorte, schließlich könnten dort die berüchtigten Toilettenschlangen verringert werden. Man sei bereits in konstruktiven Gesprächen mit verschiedenen Kommunen und großen Tankstellenketten.

Quellen: Wired / Guardian / StandardToilet (Homepage)

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