HOME

Colorado: Weil sie zu sexy in Uniform posierte: Feuerwehrfrau verliert Job

Presley Pritchard war zu heiß für die Feuerwehr: Die 27-Jährige wurde gefeuert, nachdem sie zu erotisch in ihrer Uniform auf Instagram posiert hatte. Jetzt hat sie Klage eingereicht.

Sex sells? Das gilt nicht immer. Die Feuerwehrfrau Presley Pritchard aus dem US-Bundesstaat Colorado hat ihren Job verloren, weil sie zu freizügige Fotos in Uniform auf Instagram gepostet hat. Die 27-Jährige hatte seit 2016 für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Evergreen, Colorado, und nebenberuflich als Influencerin gearbeitet. Für ihre 140.000 Follower hielt sie gerne ihren durchtrainierten Hintern in die Kamera oder posierte im Bikini am Strand. Auch ihre Feuerwehrkluft kam ab und an für Fotoshootings zum Einsatz – was ihren Vorgesetzten offenbar gar nicht gefiel. 

Im August 2019 wurde ihr gekündigt. Als Grund habe ihr Vorgesetzter laut Pritchard angegeben, dass sie "unerlaubterweise Equipment für ihre eigene Bereicherung missbraucht" habe. 

"Das ist ein Witz!", sagte Pritchard der Zeitung "Daily Inter Lake". "Fast alle meine männlichen Kollegen zeigen sich ungestraft auf ihren Social Media Accounts ebenfalls in Feuerwehruniform."

Die Influencerin weigerte sich, sexy Fotos in Uniform zu löschen

Pritchard vermutet sexistische Diskriminierung und hat nun Klage eingereicht. In ihrem Job gebe es keine Vorschriften in Bezug auf Social Media. Außerdem sei sie bei der Arbeit mehrmals sexuell belästigt worden. Laut der Feuerwehr habe man Pritchard vor ihrer Kündigung mehrmals darauf hingewiesen, dass ihre Selbstdarstellung auf der Social-Media-Plattform problematisch sei. So habe sie beispielsweise auch an einem Unfallort in Feuerwehruniform posiert. Der Bitte, entsprechende Fotos in Uniform zu löschen, sei sie nicht nachgekommen.

Policemuscle: So sexy präsentieren sich Polizisten bei Instagram

Auch als die Feuerwehr sie gewarnt habe, sie werde gekündigt, wenn sie nicht innerhalb von fünf Tagen alle Fotos mit Bezug zur Feuerwehr lösche, weigerte Pritchard sich. Stattdessen habe sie innerhalb der Frist eine Schönheitsoperation vornehmen lassen und sei dann wieder zur Arbeit erschienen – wo sie fristlos gekündigt wurde.

Pritchard ist davon überzeugt, dass sie im Recht ist. Der Zeitung sagte sie: "Ich wurde nur gefeuert, weil ich eine Frau bin und sexy in Sportklamotten aussehe." 

Quelle: "Daily Inter Lake" 

ame
Themen in diesem Artikel