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Großzügiges Geschenk: Kellnerin läuft jeden Tag 22 Kilometer zur Arbeit - bis zwei Gäste ihr ein Auto schenken

Für Adrianna Edwards war es ganz normaler Tag: Wie immer lief sie elf Kilometer zu Fuß zur Arbeit. Als sie Abends wieder zurück wollte, überraschte sie ein Paar mit einem großzügigen Geschenk. 

Ein Paar aus Texas schenkte einer Kellnerin einen Nissan Sentra

Ein Nissan Sentra ist ein großzügiges Geschenk

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Das Denny's ist ein einfacher amerikanischer Imbiss im texanischen Städtchen Galveston. Für knapp sechs Dollar bekommt man hier ein Frühstück aus zwei Eiern, Würstchen, Speck und Pfannkuchen serviert. Hier arbeitet Adrianna Edwards. Jeder ihrer Arbeitstage begann bis vor kurzem mit einem elf Kilometer langen Spaziergang, berichtet CNN. Nach ihrer Schicht ging es dieselbe Strecke wieder zurück nach Hause. Insgesamt mehr als 22 Kilometer legte die junge Frau fast jeden Tag zu Fuß zurück. "Ich muss eben Rechnungen bezahlen", sagte Edwards dem lokalen Fernsehsender WTOC-TV. "Man muss tun, was man tun muss."

Doch ihre Wandertage sind nun vorbei. Am vergangenen Dienstag bediente Edwards ein Pärchen, das sich im Denny's ein Frühstück gönnte. Sie unterhielten sich freundschaftlich und die Kellnerin erzählte den Gästen, das sie auf ein Auto spare, um endlich nicht mehr soweit laufen zu müssen. Zum Schluss spendierte sie der Frau ein Eis. 

Nur eine gute Tat im Gegenzug

Das texanische Pärchen beendete ohne Aufhebens sein Essen, verließ das Restaurant und stand kurze Zeit später wieder vor dem Lokal - mit einem weißen Nissan Sentra. Die Frau und ihr Mann drückten die Schlüssel in Edwards Hände. "Sie machte solch große Augen und es machte mich glücklich, dass sie so berührt war", erzählte die Spenderin, die anonym bleiben möchte, dem Sender WTOC-TV. Alles was das Pärchen im Gegenzug für ihr Geschenk verlangte, ist, dass Edwards einmal selbst eine gute Tat begeht und auch jemandem in einer schwierigen Lage hilft.

"Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich träume", sagte die Kellnerin, die immer noch ihr Glück nicht fassen kann. Alle zwei Stunden schaue sie aus dem Fenster, um zu sehen, ob das Auto immer noch da ist. Ihr Arbeitsweg dauert nun anstatt von zweieinhalb Stunden, 30 Minuten. "Wenn ich in Zukunft jemanden in Not sehe, werde ich nun wahrscheinlich alles tun, um demjenigen zu helfen", versprach sie. 

Quellen: CNN, WTOC-TV

ivi
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