HOME

Per Kondolenzkarte: "Mein Beileid für Ihren Verlust" – so lustig kündigt ein Mitarbeiter seinem Arbeitgeber

Kündigen ist nicht schwer. Man muss die Kündigungsfrist einhalten und seinen Wunsch schriftlich mitteilen. Ein Mann aus England wählte einen humorvolleren Weg: Er schrieb seine Kündigung auf eine Beileidskarte: "Sorry for your loss".

Das Netz liebt die Art und Weise wie ein Mann aus England gekündigt hat: Auf einer Beileidskarte steht "Sorry for your loss", in etwa "Mein Beileid für Ihren Verlust". Darin schreibt der 22-jährige Sam Baines: Mein letzter Arbeitstag ist der 28. Juli". Damit hält er die vorgegebene Kündigungsfrist ein.

In der Karte heißt es vorgedruckt weiter: "Ich denke an Sie in dieser schweren Zeit" und endet wieder handschriftlich "In Liebe, Sam Baines". Eine ungewöhnliche Art seinem Arbeitgeber mitzuteilen, dass man nicht mehr im Unternehmen arbeiten möchte. Aber das Netz feiert den Engländer. Über 400.000 Menschen haben den Beitrag, der ehemaligen Kollegin von Baines gelikt. Der Post wurde über 70.000 Mal geteilt.

Dem "Business Insider" erklärte der junge Mann: "Ich habe hier fast ein Jahr lang gearbeitet und musste meine Kündigung einreichen, weil ich im September zurück auf die Universität gehe. Wir sind ein sehr enges Team und haben einen fantastischen Manager". Deshalb wählte er den humorvollen Weg. Er wusste, dass sein Chef es lustig finden würde, also machte er sich keine Sorgen über eine negative Reaktion. Er teilte dem "Business Insider" außerdem mit, dass er schon immer Witze darüber machte, wie traurig alle sein würden, wenn er mal gehen würde. Deshalb wäre eine Beileidskarte genau das Richtige für die Kündigung.

Die Kollegin, die auch die Karte ins Netz stellte, sagte dem "Business Insider", dass alle lachten und sich über die Karte sehr amüsierten. 

Arbeitsplatz wechseln: Diese 10 Warnzeichen zeigen, dass es Zeit ist, den Job zu kündigen
Frust im Job

Ein Chef, der Sie nicht mag. Oder eine Aufgabe, die Sie kaum bewältigen können: Frust kommt schnell auf im Büro. Sie sollten sich fragen, was Sie selbst tun können, damit Sie nicht schon am Montag vollkommen lustlos ins Büro schlurfen. Liegt es an der Gesamtsituation? Oder am Vorgesetzten? Dann ist ein Jobwechsel eine logische Alternative.

Getty Images

Baines kündigte seinen Job in einem Call-Center in Sheffield, im Norden Englands. Der Engländer ist übrigens nicht der einzige, der bei seiner Kündigung kreativ wurde. Im Netz gibt es allerlei Fundstücke: Die einen schreiben Abschiedsbriefe, die anderen backen ihre letzten Worte auf einen Kuchen. Lesen Sie hier die lustigsten Abschiedsworte zur Kündigung.

Quelle: "Business Insider"


dsw
Themen in diesem Artikel