Adidas verkündet Gewinnrückgang Die WM soll es richten

Europas größter Sportartikelkonzern Adidas hat im Krisenjahr 2009 deutlich weniger verdient. Nach diesem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang will Europas führender Sportausrüster Adidas im laufenden Jahr wieder leicht wachsen.

Europas größter Sportartikelkonzern Adidas hat im Krisenjahr 2009 deutlich weniger verdient. Nach diesem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang will Europas führender Sportausrüster Adidas im laufenden Jahr wieder leicht wachsen. "Das Jahr 2009 war ohne Frage das schwierigste Jahr in meiner Zeit als Vorstandsvorsitzender", sagte Adidas-Chef Herbert Hainer bei der Vorlage der Jahresbilanz am Mittwoch in Herzogenaurach.

Der Konzernumsatz sei um sechs Prozent auf 10,38 Milliarden Euro gesunken, der Nettogewinn habe um 62 Prozent auf 245 Millionen Euro abgenommen. Als Hauptgründe für das schlechte Abschneiden führte Hainer höhere Beschaffungskosten und Währungseffekte an.

Trotz des Gewinnrückgangs will Adidas höhere Anteile vom Gewinn als Dividende auszahlen. Die Ausschüttungsquote solle künftig bei 20 bis 40 Prozent liegen, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Bisher lag der Zielwert bei 15 bis 25 Prozent. Für 2009 sollen je Aktie 35 Cent ausgeschüttet werden. Dies entspricht einer verdoppelten Quote von 30 Prozent.

Für 2010 zeigte sich der Adidas-Chef aber zuversichtlich: "Wir nehmen aus den bestandenen Herausforderungen eine gehörige Portion neuen Optimismus mit." Er sei davon überzeugt, dass Adidas von der für 2010 erwarteten Erholung des Konsumumfeldes profitieren werde, sagte Hainer. So soll der Umsatz 2010 im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich wachsen. Wachstumsmotor dürfte dabei die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft sein.

AP, DPA, Reuters AP DPA Reuters

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