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AKTIENHANDEL: Bundesaufsichtsamt schaut sich Kamps-Aktien an

Mit der geplanten Übernahme des Backkonzerns Kamps durch den Nudelhersteller Barilla wird sich auch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel beschäftigen.

Mit der geplanten Übernahme des führenden europäischen Backkonzerns Kamps durch den weltweit größten Nudelhersteller Barilla wird sich auch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) beschäftigen. »Wir werden uns das im Hinblick auf möglichen Insider-Handel näher anschauen«, sagte eine BAWe- Sprecherin der »Financial Times Deutschland«.

Nur eine erste Analyse

Ende vergangener Woche habe die Kamps-Aktie anziehende Umsätze verzeichnet. Am Freitag kletterte der Kurs um 4,4 Prozent auf 10,78 Euro. Es handele sich noch nicht um eine förmliche Insider- Untersuchung, sondern um eine erste Analyse, wie sie häufig in Zusammenhang mit einer Übernahme eingeleitet werde, sagte die Sprecherin.

Übernahmeangebot als zu niedrig abgelehnt

Der Kamps-Vorstand hatte am Montag das Übernahmeangebot von 12 Euro je Aktie des italienischen Unternehmens als eindeutig zu niedrig abgelehnt. Die Offerte berücksichtige weder das Wertsteigerungspotenzial der Kamps AG noch die auf Grund der Transaktion möglichen Synergiepotenziale in angemessener Weise, hieß es in einer Erklärung. Die Kamps-Aktie schloss am Montag mit einem Plus von 15,96 Prozent auf 12,50 Euro.