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Bis 2020: Allianz baut Hunderte Stellen in Deutschland ab

Großer Stellenabbau bei der Allianz: Die Versicherungsgesellschaft plant, in den folgenden drei Jahren 700 Arbeitsplätze in Deutschland zu streichen. Zusätzliche Altersteilzeit-Verträge sollen noch mehr Platz machen.

In Deutschland sind rund 29.000 Arbeitnehmer sind bei dem Versicherungskonzern Allianz angestellt

In Deutschland sind rund 29.000 Arbeitnehmer sind bei dem Versicherungskonzern Allianz angestellt

Allianz setzt auf den Ausbau der Digitalisierung, die Kundenberatung soll so verbessert werden. Schlechte Zukunfsaussichten bedeutet das allerdings für die Mitarbeiter der Versicherungsgesellschaft: rund 700 Vollzeitstellen werden wegfallen.

Dies werde innerhalb der kommenden drei Jahre geschehen, gab ein Sprecher der Deutschlandsparte des Dax-Konzerns auf Anfrage an. Darüber spreche man derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Pläne berichtet. Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass 570 weitere Stellen über Altersteilzeit-Verträge abgebaut werden.

Allianz plant Standortverlagerungen

Bestimmte Funktionen werden an einigen Standorten zusammengelegt. So soll etwa die Verwaltung des Unfallversicherungsgeschäfts künftig nur noch in Berlin und München sitzen, nicht mehr zusätzlich in Leipzig, Hamburg und Stuttgart. Der Stellenwegfall sei eine Konsequenz aus der ausgeweiteten Digitalisierung.

Der Stellenabbau solle fair und sozialverträglich geschehen, so die Allianz. Dazu sei aber auch Flexibilität bei den Mitarbeitern gefragt, die gegebenenfalls für neue Tätigkeiten umlernen müssten. In Deutschland beschäftigt der Versicherungskonzern rund 29.000 Mitarbeiter.

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fri / DPA