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Aufkauf in der Bauindustrie Interessenten treiben Preis für Hochtief-Servicesparte


170 Millionen Euro könnte das Bauunternehmen Hochtief laut einem Medienbericht für den Verkauf seiner Servicesparte bekommen. Damit liegt der Preis viel höher als bisher geschätzt.

Ausländische Bieter treiben laut einem Medienbericht den Preis für die zum Verkauf stehende Servicesparte des größten deutschen Baukonzerns Hochtief in die Höhe. Statt bisher geschätzter 120 bis 140 Millionen Euro könne das Unternehmen mit 170 Millionen Euro rechnen, berichtete das Magazin "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf einen nicht näher genannten Hochtief-Manager.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich dazu am Samstag auf Anfrage nicht äußern. Als Interessenten nannte die "Wirtschaftswoche" das finnische Unternehmen YIT, die dänische ISS-Gruppe, den französischen Baukonzern Vinci, den zum französischen Energieriesen GDF Suez gehörenden Dienstleister Cofely, die österreichische Strabag, aber auch den Mannheimer Baukonzern Bilfinger.

Hochtief will sich von großen Teilen des zuletzt wenig rentablen Europageschäfts trennen. Im vergangenen Jahr hatte die Servicesparte bei einer Leistung von 700 Millionen Euro einen Gewinn von lediglich 16 Millionen Euro erwirtschaftet. Zu den Kunden der Sparte zählen unter anderem die Commerzbank, die Telekom sowie Lufthansa und Siemens.

ds/DPA DPA

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