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AUTOMOBILINDUSTRIE: DaimlerChrysler kommt in Fahrt

Trotz Konjunkturflaute konnte DaimlerChrysler im letzten Quartal kräftig zulegen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um eine Milliarde Euro. Man konnte sieben Prozent mehr Fahrzeuge absetzen.

DaimlerChrysler hat im dritten Quartal 2002 deutlich zugelegt. In den ersten neun Monaten lag der operative Gewinn bereinigt um Einmaleffekte bei 4,7 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum 0,8 Milliarden), wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Gleichzeitig erhöhte Daimler seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Nun werde ein operativer Gewinn von mehr als fünf Milliarden Euro erwartet. Zuletzt war der Autobauer von mehr als 4,05 Milliarden Euro ausgegangen.

Der operative Gewinn ohne Einmaleffekte konnte im Vergleich zum Vorjahr von 0,7 auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich von 0,3 auf 0,9 Milliarden Euro. Beim Absatz wurde mit 1,1 Millionen Fahrzeugen ein Plus von sieben Prozent erzielt.

Die US-Sparte verbesserte im dritten Quartal das Ergebnis deutlich. Chrysler erzielte einen operativen Gewinn ohne Einmaleffekte von 325 Millionen Euro, nach einem Verlust von 267 Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz und Smart erreichte mit einem operativen Gewinn von 792 Millionen Euro nahezu das Vorjahresniveau. Auch bei den Nutzfahrzeugen ist wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn erreichte im dritten Quartal 143 Millionen Euro und übertraf damit den Vergleichswert deutlich.

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