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Bankengeschäft: Commerzbank will Deutscher Bank die Reichen strittig machen

Die Commerzbank will beim lukrativen Geschäft mit reichen Privatkunden dem Branchenführer Deutsche Bank Marktanteile wegnehmen. "Wir wollen die Nummer eins im deutschen Wealth Management werden", sagte Bereichsvorstand Thorsten Reitmeyer der Zeitung "Die Welt" laut Vorabmeldung.

Die Commerzbank will beim lukrativen Geschäft mit reichen Privatkunden dem Branchenführer Deutsche Bank Marktanteile wegnehmen. "Wir wollen die Nummer eins im deutschen Wealth Management werden", sagte Bereichsvorstand Thorsten Reitmeyer der Zeitung "Die Welt" laut Vorabmeldung. Nach der Übernahme der Dresdner Bank habe sein Haus die Größe, um den Marktführer anzugreifen. Mit bundesweit 41 Standorten speziell für die vermögenden Kunden sei die Commerzbank bestens aufgestellt.

Allerdings wirkt sich die Finanzkrise auch bei der Commerzbank auf das Geschäft aus. "Auch wir verkaufen in diesem Jahr weniger Produkte als ein Jahr zuvor", sagte Reitmeyer. Die fast 1.000 Mitarbeiter erwirtschafteten dennoch Gewinn. "Auch 2009 ist das Wealth Management der Commerzbank ein profitables Geschäft", sagte der Manager. Er gehe davon aus, dass der Geschäftsbereich langfristig an die Vorkrisenniveaus anknüpfen könne. Das verwaltete Vermögen wird laut Reitmeyer Ende des Jahres über den Ende 2008 ausgewiesenen 45 Milliarden Euro liegen.

AP / AP