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Arbeitswelt: Deutschlands beste Arbeitgeber – die Methodik hinter der Studie

So eine Umfrage gab's noch nie: Der stern und Statista haben die bisher größte Befragung zum Image von Arbeitgebern in Deutschlands vorgelegt. Wie viele Menschen wurden befragt? Welche Faktoren wurden wie gewichtet? Alle Infos zur Methodik hinter der großen Arbeitgeberstudie.


Einzelhandel, Autohersteller, Nahrungsmittelindustrie, Maschinen- und Anlagebau: In 24 Branchen haben der stern und Statista das Image von Arbeitgebern abgefragt

Einzelhandel, Autohersteller, Nahrungsmittelindustrie, Maschinen- und Anlagebau: In 24 Branchen haben der stern und Statista das Image von Arbeitgebern abgefragt

stern

Überlegen Sie mal einen Moment: Würden Sie Ihren Arbeitgeber einer Freundin oder einem Freund empfehlen? An was denkt man da: die Bezahlung, den Chef, die Kollegen, das Betriebsklima, die Auftragsbücher, den Ruf der Firma. Es sind viele Dinge, die einem durch den Kopf schießen. Aber am Ende bündelt es sich doch alles in einer Frage: Hopp oder top – können Sie Ihren Arbeitgeber weiterempfehlen?

Über 45.000 Arbeitnehmer haben darauf eine Antwort gegeben. Ihre Empfehlungen bilden die Grundlage für das große Ranking der 500 besten Arbeitgeber Deutschlands, das der stern jetzt erstmals veröffentlicht.

Den ersten Platz erreichte der Autobauer BMW, dicht gefolgt vom Sportartikelkonzern Adidas. In den Top 50 sind ganz unterschiedliche Unternehmen vertreten – von der Drogeriemarktkette DM über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, den Internetriesen Google bis zum mittelständischen Armaturenhersteller Hansgrohe.

Das Institut

Erstellt hat die Liste das renommierte Marktforschungsunternehmen Statista, das weltweit Statistiken erhebt und aufbereitet. Arbeitgeberstudien führt das Institut in acht Ländern durch. „Zusammen mit dem stern konnten wir nun die bisher größte Befragung dieser Art realisieren“, sagt Geschäftsführer Friedrich Schwandt, „in Zeiten des Fachkräftemangels sind die Ergebnisse sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmen hochinteressant.“

Die Studie

Mehr als 45.000 Beschäftigte haben mittels hochwertiger Online-Access-Panels an der Befragung über das Internet teilgenommen: Sie wurden von professionellen Marktforschungsanbietern rekrutiert, was eine von den Arbeitgebern unabhängige Befragung ermög­lichte. Bewertet wurden die ei­gene Firma und weitere Unternehmen der Branche. Insgesamt konnten so 1,34 Millionen Urteile herangezogen werden. Der Fragebogen zur eigenen Firma umfasste mehr als 50 Punkte, der entscheidende ist aber die Weiterempfehlung.

Beurteilt werden konnten alle Unternehmen mit mindestens 500 Beschäftigten in Deutschland. Im Vorfeld hatte Statista eine Liste von über 2500 größeren Arbeitgebern recherchiert und diese einer von 24 Branchen zugeordnet. Bewertet wurde jeweils die Arbeitgebermarke, mit der die Unternehmen öffentlich auftreten und um Mitarbeiter werben. Die Befragten konnten auch Unternehmen aus ihrer Branche ergänzen und dann bewerten. Trotz des großen Aufwands und hoher Sorgfalt erhebt das Ranking aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Medienbranche, zu der stern und Statista zählen, wurde aus Gründen der Neutralität nicht berücksichtigt. Die Befragung fand zwischen dem 1. Juli und 12. August 2019 statt.

Das Ranking

Je Arbeitgeber mussten mindestens 100 Urteile abgegeben werden, um in die Wertung zu gelangen. Diese Hürde konnten auch bekannte Firmen wie etwa einige Brauereien nicht überspringen. Dass sie fehlen, bedeutet also nicht zwangsläufig, dass sie schlechte Arbeitgeber sind. Für 1200 Unternehmen konnte Statista am Ende ein Ergebnis ermitteln. Dabei zählten die Urteile der eigenen Mitarbeiter und der Branchenbeschäftigten je zur Hälfte. Die Ergebnisse wurden in einen Score zwischen null und 100 umgerechnet. Dann wurden die Unternehmen entsprechend des erreichten Wertes sortiert. Am Anfang der Liste stehen Werte über 86, am Ende Werte von 37,8. Die Firma genau in der Mitte der Reihe erreichte einen Score von 63,1. In das Ranking wurden die 500 am höchsten bewerteten Unternehmen aufgenommen. Sie alle liegen klar über dem Durchschnitt und zählen somit zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.

Um die Lesbarkeit zu erleichtern, sind die Ergebnisse in 24 Branchenlisten aufgeteilt. Der erreichte Gesamtplatz steht jeweils in der letzten Spalte. Die Gesamtzahl der aufgeführten Firmen ist größer als 500, weil einige Mischkonzerne in bis zu drei Branchen gelistet sind.

Einige bekannte Unternehmen, die auch zu den größeren Arbeitgebern des Landes zählen, konnten sich nicht platzieren. Dazu gehören etwa Großbanken, die zuletzt mit Personalabbauplänen Schlagzeilen machten. Auch Zustellfirmen fehlen, die oft wegen ihrer Arbeitsbedingungen in der Kritik stehen. Das deutet darauf hin, dass die Befragten im Schutze der Anonymität die Möglichkeit nutzen, ehrlich und ohne Rücksichtnahme zu antworten.

Die größten Arbeitgeber im Ranking sind die Sozialverbände Caritas mit knapp 660.000 und Diakonie mit fast 526.000 Beschäftigten. Gerade mal 600 Leute arbeiten dagegen beim Onlinemodehändler About You und dem Portal Immowelt. Manche Unternehmen wollten keine exakte Mitarbeiterzahl nennen. In diesen Fällen wird nur „mehr als 500“ vermerkt.

Transparenz

Die stern-Redaktion arbeitet nur mit Testpartnern mit hoher Expertise. Diese bringt Statista mit. Das unabhängige Marktforschungsinstitut ist für eine Vielzahl von Auftraggebern tätig. Die Neutralität der Datenerhebung und -analyse ist aber immer gewährleistet. Kein Arbeitgeber konnte sich um die Teilnahme an der Befragung bewerben oder die Aufnahme in die Liste beeinflussen. Über den Fragebogen und das Bewertungsschema hat die stern-Redaktion entschieden. Die Ausgezeichneten haben die Möglichkeit, für ihre Außendarstellung ein stern-Siegel zu erwerben. Genauere Informationen zu den Be­dingungen dieser Siegel finden Sie unter www.stern.de/siegel

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?