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EZB-Zinssenkung: Schlechte Nachrichten für Sparer und Immobilienkäufer

Nach der historischen Zinssenkung von Zentralbankchef Mario Draghi müssen vor allem Kleinsparer sich auf langes Leid einstellen. Profitieren dürften hingegen wieder einmal die Banken.

Von Lutz Meier

Für die meisten Kleinsparer ist die jüngste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank keine gute Nachricht. Der Schritt der Notenbanker lässt erwarten, dass die Niedrigzinsen sich in der Eurozone auf Dauer einnisten - mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen für jene, die Geld zurückgelegt haben oder auf Altersversorgungen wie etwa Lebensversicherungen hoffen. Denn Magerzinsen auf Dauer bedeuten eine schleichende Entwertung von Sparguthaben selbst bei gebremster Inflation. Lebensversicherungen und ähnliche Altersversorgungsprodukte werden noch unattraktiver als sie sowieso schon sind. "Billigeres Geld vermindert den Anreiz zum Sparen", stöhnte prompt Sparkassen-Präsident Georg Fahrensohn. Ähnlich unerfreut zeigte sich auch Alexander Erdland vom Versichererverband GDV, dessen Branche schon bisher unter den mickrigen Aussichten für Lebensversicherungen ächzt.

Draghi will die Konjunktur ankurbeln

Notenbankchef Mario Draghi hatte zuvor die sowieso schon sehr niedrigen Leitzinsen auf das niedrigste Niveau seit Bestehen der EZB gesenkt: Von 0,75 Prozent auf 0,5 Prozent. Zu diesem Satz können sich Banken Geld von der Notenbank leihen. Draghi will mit der Maßnahme die schlappe Konjunktur in den Euro-Krisenländern ankurbeln. Die Hoffnung: Firmen und Konsumenten könnten mehr Geld ausgeben, wenn sie billige Kredite bekommen und Sparen nicht lohnt.

Ob dieser Rettungseffekt funktioniert, ist allerdings fraglich. Banken könnten das billige Geld auch noch stärker als bisher für dicke Geschäfte nutzen und es wiederum selbst in höher verzinste Anleihen stecken, anstatt günstige Kredite an investitionshungrige Firmen zu verteilen, wie die EZB offiziell fordert. Aber auch das scheint den Notenbankern und den EU-Regierungen gar nicht so unrecht: Wenn Banken mit dem Geld Staatsanleihen von Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien kaufen, dann wird die Schuldenkrise vorerst nicht noch einmal zur großen Katastrophe (gelöst würde sie dadurch allerdings auch nicht).

Vage Hoffnung für Immobilieneigner

Die - außer den Banken - einzigen wirklichen Profiteure der Niedrigzinsphase könnten Immobilienbesitzer und -verkäufer sein. Solange die Zinsen tief bleiben, erscheint es zumindest auf den ersten Blick attraktiv, sich billig Geld zu leihen und Ersparnisse in Beton zu stecken, anstatt sie auf der Bank schrumpfen zu lassen. Entsprechend treibt das die Preise für Häuser und Wohnungen. Dieser Preisanstieg macht den Vorteil durch niedrige Zinsen zumindest teilweise wieder zunichte - und die Gefahr überhitzter Preise steigt.

Manche Ökonomen hoffen noch auf einen weiteren Konjunktureffekt durch die Zinssenkung: Sie könnte zur Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar und anderen Währungen führen und somit Exporte ankurbeln. Zunächst allerdings zog der Euro nach der Entscheidung minimal an. Die Aktienmärkte reagierten kaum, der Dax etwa zog nur leicht an.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.