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Frühjahrsaufschwung: Arbeitslosenzahl sinkt unter Drei-Millionen-Marke

Gute und schlechte Nachrichten vom Arbeitsmarkt: Im Mai waren erstmals seit Dezember wieder weniger als drei Millionen Menschen auf Jobsuche. Doch die Frühjahrsbelebung fiel schwächer aus als sonst.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai erstmals seit fünf Monaten wieder unter die Marke von drei Millionen gefallen. Insgesamt seien in dem Frühlingsmonat bundesweit 2,937 Millionen Menschen ohne Arbeit gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Das sind 83.000 weniger als im April. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent.

Die übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr laut BA aber schwächer aus als in den Vorjahren. Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 21.000 an. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl nahm dabei ausschließlich im Westen zu, im Osten blieb sie hingegen unverändert. Im Vergleich zum Mai 2012 waren in diesem Mai 82.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr bei 6,7 Prozent.

"Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiter in einer guten Grundverfassung", erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Er entwickle sich "solide in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld.

Unternehmen zurückhaltender bei Jobvergabe

In vielen Chefetagen sei noch immer die Verunsicherung über die Staatsschuldenkrise groß, erklärte Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld. "Auch ist bei vielen Firmen die Auftragslage gedämpft." Wie die meisten seiner Kollegen rechnet Tuchtfeld daher auch für den Rest des Jahres mit einer Stagnation auf dem deutschen Arbeitsmarkt. "Im Juni wird die Zahl saisonbereinigt noch mal steigen, danach werden wir uns bis zum Jahresende an einer Null-Linie entlang bewegen", prognostiziert er. Etwas zuversichtlicher schätzt Allianz-Volkswirt Rolf Schneider die weitere Entwicklung ein. Er hält es für wahrscheinlicher, dass mit dem Anziehen der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte auch wieder neue Arbeitsplätze entstehen. Dadurch könnte die Zahl der Erwerbslosen im Jahresverlauf auf bis zu 2,77 Millionen sinken.

Der ins Stottern geratene Konjunkturmotor veranlasst immer mehr Unternehmen dazu, geplante Einstellungen erst einmal auf Eis zu legen. Nach Angaben der Bundesagentur vom Dienstag sank das Stellenangebot in Deutschland im Mai auf den niedrigsten Stand seit dem Herbst 2010. Trotzdem gebe es noch immer viele freie Stellen. Auch im langjährigen Vergleich sei die Lage noch immer ausgesprochen gut, betonte die BA. Neben dem Groß- und Einzelhandel suchten Bauinstallationsbetriebe und die Gastronomie weitere Kräfte. Auch im Gesundheits- und Sozialwesen seien Stellen unbesetzt. Tendenziell sei die Nachfrage nach Arbeitskräften aber in vielen Branchen rückläufig, räumt die Bundesagentur ein. Vor allem Zeitarbeitsunternehmen suchten weniger Mitarbeiter als noch vor einem Jahr.

mad/brü/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(