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Wachsende Armut: Einer Million Arbeitslosen fehlt Geld fürs Essen

Mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit? Für viele eine Selbstverständlichkeit. Doch immer mehr Arbeitslose können sich das offenbar nicht mehr leisten.

Ein Mann sitzt bei der Evangelischen Stadtmission Erfurt an einem Tisch, um eine warme Mahlzeit zu bekommen.

Ein Mann sitzt bei der Evangelischen Stadtmission Erfurt an einem Tisch. Familien mit Kindern, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger und Obdachlose können hier eine warme Mahlzeit bekommen.

Immer mehr Arbeitslose in Deutschland geraten offenbar in finanzielle Nöte. Im vergangenen Jahr habe jeder dritte Erwerbslose (34,6 Prozent) Schwierigkeiten gehabt, sich mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten zu können, schrieben Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie beriefen sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Innerhalb eines Jahres stieg demnach die Zahl der Betroffenen um 48.000 auf 1,07 Millionen.

Die Daten habe die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, vom Statistischen Bundesamt angefordert.

Jeder fünfte Erwerbslose (19,1 Prozent) hatte danach Probleme, die Miete oder Rechnungen für Versorgungsleistungen rechtzeitig zu zahlen. Zwischen 2013 und 2014 habe sich die Zahl der Betroffenen um 62.000 auf 590.000 erhöht. "Die Absicherung im Fall von Erwerbslosigkeit wird immer brüchiger und schwächer", kritisierte die Arbeitsmarktpolitikerin Zimmermann in den Funke-Zeitungen.


# Notizblock

ivi / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(