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Nach Beschwerden: Warum H&M jetzt Kindersocken aus den Regalen verbannt

Neuer Ärger für H&M: Nach dem Skandal um rassistische Werbung für einen Kapuzenpulli stehen jetzt Kindersocken in der Kritik. Deren Motiv soll an die arabische Schreibweise für "Allah" erinnern. Der Modekonzern reagiert - in den Augen vieler jedoch übertrieben.

Der schwedische Modekonzern H&M

Der schwedische Modekonzern H&M gerät erneut in die Kritik

Das neue Jahr ist nur wenige Wochen alt, doch für H&M bringt 2018 bislang nur Ärger. Erst vor kurzem musste sich der schwedische Modekonzern Rassismus-Vorwürfe wegen der Werbung für einen Kapuzenpullover gefallen lassen, jetzt haben es Kritiker auf Kindersocken abgesehen.

Grund ist ein Lego-Motiv, das auf den ersten Blick nichts Verwerfliches erkennen lässt: Ein Bauarbeiter mit Helm hält einen Presslufthammer. Unter dem Gerät sind Linien, die jedoch – dreht man die Socken um - der arabische Schreibweise für das Wort "Allah" ähneln.

"Das ist purer Zufall", erklärt eine Sprecherin gegenüber dem schwedischen Radiosender "SVT". Trotzdem habe man die Socken aus dem Sortiment genommen, da es Beschwerden gegeben habe.

Im Netz hält man die Reaktion des Konzerns für übertrieben.


"Es ist eine Scheiß-Legofigur, die einen Presslufthammer auf einem Gehweg benutzt. Waruuuuum?", twittert ein User. Ein anderer kommentiert: "Armes H&M. Die Leute sind verrückt. Als nächstes sehen sie was in den Wolken und halten den Himmel für einen Rassisten". Ein anderer findet: "Ihr habt nix gelernt, H&M. Ihr hättet einfach sagen sollen: 'Nein, es sieht wirklich nicht aus wie Allah auf arabisch, auch nicht über Kopf' und die Socken einfach weiterverkaufen sollen."

Rassismus-Skandal um H&M-Werbung

Doch seit dem letzten Skandal scheint man bei H&M übervorsichtig geworden zu sein. Anfang des Jahres zog die Bekleidungskette mit einer Werbung weltweiten Zorn auf sich. Darin trug ein schwarzer Junge einen Pullover mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle". Der Shitstorm in den sozialen Medien war gewaltig, Prominente äußerten sich zu dem Fall, der Musiker "The Weeknd" kündigte die Zusammenarbeit auf. In Südafrika wurden gar Filialen von einem aufgebrachten Mob verwüstet. Und auch die Familie des Jungen geriet in den Fokus. Weil die Mutter des kleinen Liam das Shooting auf Facebook verteidigte musste die Familie aufgrund von Sicherheitsbedenken aus ihrem Haus in Stockholm ausziehen.


jek
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.