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Hohe Renditen für Staatsanleihen: Spanien rutscht tiefer in die Krise

Das Misstrauen der Investoren wächst: Spanien scheint immer stärker in den Krisensog zu geraten, EU-Kommissionspräsident Barroso versucht, die nervösen Finanzmärkte zu beruhigen.

Für Spanien hat sich die Lage an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn weiter zugespitzt. Für das angeschlagene Euroland wird es immer teurer, Kapital aufzunehmen. Das Misstrauen der Investoren ist angesichts der Probleme im spanischen Bankensektor und der schwachen Konjunktur weiter gestiegen.

Als Reaktion auf die nervösen Finanzmärkte hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso Spanien sein Vertrauen ausgesprochen. Er vertraue in die Finanzkraft des Landes, sagte Barroso am Montag in Brüssel: "Ich bin absolut überzeugt davon, dass Spanien in der Lage sein wird, die Herausforderungen zu meistern." Er sei "vollkommen zuversichtlich", dass die spanische Regierung alle Schwierigkeiten bewältigen werde.

Spanien steht unter starkem Druck der Finanzmärkte. Die Renditen für spanische Staatsanleihen im richtungsweisenden zehnjährigen Bereich stiegen erstmals in diesem Jahr wieder auf über sechs Prozent. Anfang Februar hatten sie noch unter fünf Prozent gelegen. Ab einem Zinssatz von sieben Prozent gilt die Geldaufnahme für Staaten auf Dauer als zu teuer. Viele Investoren gehen davon aus, dass Spanien letztlich nicht ohne internationale Hilfe auskommen wird.

Als Reaktion auf die angespannte Lage geriet auch der Euro unter Druck. Im Vormittagshandel sank die Gemeinschaftswährung erstmals seit Mitte Februar unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Im Tief kostete ein Euro 1,2993 Dollar, bevor er sich im Tagesverlauf auf 1,3030 Dollar erholte. Das britische Pfund stieg zum Euro derweil auf den höchsten Stand seit September 2010.

Schuld ist die angespannte Haushaltslage

Besonders deutlich gerieten Papiere in den kurzen Laufzeiten unter Druck. Die Rendite spanischer Staatstitel mit zweijähriger Laufzeit legte zeitweilig um 0,22 Punkte auf 3,57 Prozent zu. Anfang April hatte sie noch einen ganzen Prozentpunkt niedriger bei 2,5 Prozent gelegen.

In diesem Fahrwasser legten auch die Renditen für Staatstitel aus dem Nachbarland Italien zu, allerdings merklich geringer als in Spanien. Zudem liegt das Renditeniveau in Italien mittlerweile merklich unter demjenigen in Spanien.

Ausschlaggebend für die jüngste Eintrübung ist die angespannte Haushaltslage in Spanien. Zudem sorgt die verwässerte Arbeitsmarktreform in Italien für Unmut unter Investoren. Die widersprüchlichen Aussagen von Vertretern der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einer möglichen Wiederaufnahme des Anleihenkaufprogramms hätten die Unsicherheit erhöht, sagte Rainer Guntermann, Anleiheexperte bei der Commerzbank. "Derzeit gibt es dafür im EZB-Rat offenbar keine Mehrheit." Mit Spannung erwartet werde die nächste spanische Anleiheauktion am Donnerstag.

Am spanischen Rentenmarkt hat sich die Lage in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Allerdings ist sie noch nicht ganz so schlimm wie im November 2011, als neben Spanien und Italien auch wichtige Kernländer Europas bis hin zu Frankreich in die Schusslinie geraten waren. Seinerzeit standen einige europäische Anleihemärkte kurz vor dem Kollaps, bevor eine gemeinsame Aktion führender Notenbanken für sichtliche Entspannung gesorgt hatte. Zusätzliche Entspannung brachte die Europäische Zentralbank (EZB), die den europäischen Bankensektor seit Dezember mit zwei riesigen Geldspritzen über insgesamt eine Billion Euro versorgt hat.

mlr/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(