HOME

Mit 91 Jahren gestorben: Ikea-Gründer Kamprad ging für den stern aufs Eis - die Geschichte hinter dem Bild

Es ist eine der seltenen Aufnahmen von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad – und eine der ikonischsten. stern-Fotograf Hans-Jürgen Burkard erinnert sich, wie er es schaffte, dass sich der Milliardär auf einem zugefrorenen See aufs rote Sofa setzte. Ein Bild und seine Geschichte.

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad sitzt auf einem zugefrorenen See auf einem "Klippan"-Sofa

Der stern porträtierte Ikea-Gründer Ingvar Kamprad 2003 in seiner schwedischen Heimat

Ein Mann, ein rotes Sofa, ein zugefrorener See – das stern-Foto von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad von 2003 gehört zu den ikonischsten Aufnahmen des am Samstag verstorbenen Self-Made-Milliardärs. Für die Reportage "Ikea: Wie der Möbelgigant wirklich funktioniert – Ein Mann vermöbelt die Welt" gelang es Fotograf Hans-Jürgen Burkard, den als extrem öffentlichkeitsscheu geltenden Schweden davon zu überzeugen, auf dem zugefrorenen See Möckeln in der Provinz Småland Platz zu nehmen – auf einem "Klippan"-Sofa, einem der Bestseller des Einrichtungsimperiums.

Burkard erinnert sich zurück – und erzählt die Geschichte hinter dem Bild:

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad auf dem roten Sofa

"Ein längeres Interview oder gar ein Fotoshooting mit Ingvar Kamprad zu bekommen, war schwer bis unmöglich. Die PR-Abteilung von Ikea hatte keine große Lust, dass der Firmengründer zum Gegenstand einer Berichterstattung wird.

Anfang der 2000er eröffnete Ikea seine erste Filiale in Russland. Meine Kollegin Katja Gloger und ich waren dort als Korrespondenten akkreditiert und hatten einen guten Kontakt zum Russlandchef von Ikea. Von ihm erfuhren wir, dass Ingvar Kamprad seinem neuen Markt einen Besuch abstatten wollte. Der Russlandchef sagte: 'Ich mache euch miteinander bekannt, und der Rest liegt an euch.' Kamprad und ich haben uns gut verstanden und irgendwann fragte ich ihn, ob ich ihn auf seinem Heimathof in Agunnaryd porträtieren könne.

Wegen seiner Angst vor Entführungen seiner Familienmitglieder war Kamprad dagegen, er schlug als Location aber den See vor, an dem er in jüngeren Jahren immer geangelt hatte. So kamen wir an den zugefrorenen Möckelnsee in Småland, in eine wahre Winterlandschaft.

Die ganze Aktion musste unter großer Geheimhaltung ablaufen, weil das Ikea-Marketing nichts davon erfahren durfte. Reporterin Katja Gloger gab sich als meine Assistentin aus, denn Kamprad wollte Journalisten kein Interview geben. Ein Freund des Ikea-Gründers organisierte für das Shooting heimlich das 'Klippan'-Sofa mit dem markanten roten Bezug, ich wollte auf den Fotos eine Verbindung zu seinem Unternehmen herstellen. Kamprad nahm darauf Platz und ich musste mich beeilen, weil die Kamera-Akkus wegen der Kälte schnell schlapp machten. Nach den Aufnahmen fuhren wir mit dem Ikea-Chef in seinem VW in die Zentrale, es gab Gebäck und wir führten doch noch ein sehr, sehr langes Gespräch.

Kamprad selbst fand das Foto übrigens sehr gelungen, zu seinem Geburtstag habe ich ihm einen großen Abzug geschickt. In den Jahren darauf bekam ich zu Weihnachten immer eine handgeschriebene Karte von ihm."

Idee zum Selbermachen : Einfach genial: Ikea-Tasche wird zum Rucksack
Hans-Jürgen-Burkard, Protokoll: Daniel Wüstenberg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(