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Investor sei Dank: Douglas will Parfüm-Branche aufmischen

Das lukrative Parfüm-Geschäft wächst in Deutschland stetig. Marktführer Douglas will Taktgeber sein und mit Hilfe eines finanzstarken US-Investors sein Filialnetz weiter ausbauen.

Europas führende Parfümeriekette Douglas geht mit Hilfe des finanzstarken US-Investors Advent auf Expansionskurs. Der Branchenriese bekommt von seinen Gesellschaftern bis zu einer halben Milliarde Euro Kapital, um sein Wachstum zu beschleunigen. "Douglas versteht sich als der Taktgeber in der Parfümeriebranche in Europa", sagte der Chef der Parfümeriekette, Manfred Kroneder, am Dienstag bei einer Präsentation in Frankfurt am Main. Das Kapital soll unter anderem für Zukäufe im In- und Ausland genutzt werden. Außerdem sollen neue Filialen eröffnet und bestehende modernisiert werden. Auch der Ausbau des Online-Geschäftes ist ein Schwerpunkt.

"Wir sind der Überzeugung, dass Douglas bereit ist für den nächsten Schritt", sagte Kroneder. Die neue Gesellschafterstruktur eröffne dem Douglas-Management einen größeren finanziellen Spielraum. Bislang belaufe sich das Investitionsvolumen der Parfümeriekette, die bereits rund 1200 Filialen in 18 Ländern Europas betreibt, auf 60 Millionen Euro pro Jahr.

Marktführerschaft soll ausgebaut werden

Das frische Kapital von 500 Millionen Euro, mit dem das Wachstum beschleunigt werden soll, sei für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren vorgesehen. Als Ziel nannte Kroneder den Ausbau der Marktführerschaft in Europa. Dazu werde im Ausland auch ein Franchise-System mit selbstständigen Händlern genutzt. Eine Expansion nach Asien oder Südamerika stehe derzeit nicht im Fokus.

Die Parfümeriekette Douglas erzielte in ihrem Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von gut 1,9 Milliarden Euro. Sie beschäftigt mehr als 14.000 Mitarbeiter. Die Geschäfte mit Düften und Kosmetik sind der Wachstumsmotor des westfälischen Handelskonzerns Douglas, der 2012 vom Finanzinvestor Advent und der Gründerfamilie Kreke übernommen wurde. Zur Douglas Holding gehören auch der Schmuckhändler Christ, der Buchhändler Thalia, die Modekette AppelrathCüpper und der Süßwarenhändler Hussel.

kgi/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.