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Stiftung Warentest: Privat surfen und im Büro essen: Wann Mitarbeitern die Kündigung droht

Nicht alles, was sich Mitarbeiter am Arbeitsplatz herausnehmen, ist auch wirklich erlaubt. Stiftung Warentest hat Arbeitsgerichtsurteile gesammelt, die zeigen: Wer gegen die Weisung des Chefs verstößt, riskiert schnell eine Abmahnung - oder sogar die Kündigung. 

Häufig ist das Essen nur in der Kantine erlaubt, vor allem, wenn Mitarbeiter Kundenkontakt haben. Auch Arbeitsschutz und Hygienevorschriften können dem Snack am Arbeitsplatz im Wege stehen, beispielsweise wenn mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz hantiert wird. Aber sogar Büro-Angestellten kann das Essen am Arbeitsplatz untersagt werden. Und: Wer seinen Kaffee über die Dienst-Laptop kippt, riskiert nicht nur eine Abmahnung - derjenige muss auch für den Schaden aufkommen. 

Häufig ist das Essen nur in der Kantine erlaubt, vor allem, wenn Mitarbeiter Kundenkontakt haben. Auch Arbeitsschutz und Hygienevorschriften können dem Snack am Arbeitsplatz im Wege stehen, beispielsweise wenn mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz hantiert wird. Aber sogar Büro-Angestellten kann das Essen am Arbeitsplatz untersagt werden. Und: Wer seinen Kaffee über die Dienst-Laptop kippt, riskiert nicht nur eine Abmahnung - derjenige muss auch für den Schaden aufkommen. 

Ein Brötchen im Büro - das kann doch nicht so schlimm sein? Oder ein bisschen Radio hören? Da kann der Chef doch nichts gegen haben? Mitarbeiter wissen häufig nicht einmal genau, was ihnen am Arbeitsplatz untersagt ist. Fakt ist: Der Arbeitgeber sitzt durch sein Direktionsrecht am längeren Hebel und kann die Arbeitsbedingungen bestimmen. Allerdings darf er sich auch nicht als Alleinherrscher aufführen: Laut Gesetz muss er sein Weisungsrecht nach "billigem Ermessen" ausüben, berichtet "Stiftung Warentest". So darf ein Chef einem Mitarbeiter nicht Dinge erlauben, die er anderen Angestellten zuvor verboten hat, sagt Alexander Bredereck,, Arbeitsrechtsexperte, der "Stiftung Warentest.  


Weitere Streitfälle am Arbeitsplatz finden Sie gegen Gebühr bei www.test.de.

kg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.