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Angebot von Burgerkette: Lebenslang kostenlos Burger essen - doch die Sache hat einen Haken

Eine australische Burgerkette bietet Kunden lebenslang kostenlos Burger an. Allerdings gibt es eine Bedingung: Wer mitmachen will, muss seinen Nachnamen in "Burger" ändern. Die Regierung findet die Offerte gar nicht witzig.

Fastfoodkette Mr.Burger sucht Burger-Fans

Fastfoodkette Mr.Burger sucht Burger-Fans, die ihren Namen ändern - um lebenslang gratis Burger zu essen. 

Davon haben australische Burger-Fans geträumt: Die Fastfoodkette Mr. Burger hat ein ganz besonders Angebot für die Kunden. Sie dürfen kostenlos Burger, Fritten und Co. in den vier Restaurants in Melbourne essen - und zwar für den Rest ihres Lebens. Allerdings knüpft das Fastfood-Unternehmen seine Bedingung an einen Deal: Nur wer seinen Nachnamen offiziell in "Burger" ändern lässt, ist dabei, berichtet "Bild.de". 

Burgerkette sucht Mr. und Mrs. Burger

Mitmachen könne jeder, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Allerdings bekommen nur die ersten zehn Namenswechsler auch den lebenslangen Burger-Deal. Teilnehmer müssen darüber hinaus über 18 Jahre alt sein. Und: Wer seinen Namen wieder ändert, ist raus und der Deal platzt. Außerdem beinhaltet das Angebot nicht eine All-you-can-eat-Flatrate, sondern lediglich einen Burger. Aber den dafür jeden Tag. 

Auch wenn die Aktion seltsam anmutet - ein Scherz ist sie nicht. Vielmehr hat sich Mr. Burger eine clevere PR-Idee einfallen lassen. Doch so witzig die Idee auch ist, scheint es bislang nur wenig Teilnehmer zu geben. Bis Freitag habe es zwar sehr viele Interessierte gegeben, sagt Maleik Edwards, Marketings-Manager von Mr. Burger, der australischen Ausgabe von "Mashable". Doch bislang habe noch niemand wirklich seinen Namen geändert. "Die Medien, die Welt werden von so einem langweiligen Kram wie der Wahl oder dem Brexit nicht mehr losgelassen. Wir als Unternehmen finden, dass Menschen ihr Leben zu ernst nehmen. Und diese Idee ist ein Weg, um Spaß zu haben", so Edwards zu "Mashable". 

Regierung pfeift das Unternehmen zurück

Die Regierung scheint gar keinen Spaß an der Aktion zu haben. Wie Mr. Burger vermeldet, habe das Unternehmen Post vom Anwalt der Regierung bekommen. Darin stellt die Behörde klar: Es gibt keine Möglichkeit, den Namen so einfach zu ändern. Außerdem stelle der Aufruf der Burgerkette einen unlauteren Zweck dar. "Die Zeit zum Lachen ist vorüber", bemerkt auch Mr. Burger - und beendet die Aktion. Ohne einen Mr. oder Mrs. Burger gefunden zu haben. 

kg