HOME

Erfolg für Supermac's: McDonald's verliert Markenstreit um Big Mac gegen irische Burgerkette

Fastfood-Gigant McDonald's hat in einem Namensstreit mit der irischen Burgerkette Supermac's eine Schlappe erlitten. Demnach verliert der US-Konzern seine EU-weiten Rechte an der Marke Big Mac.

Supermac's - Big Mac McDonald's

Supermac's-Restaurant in Dublin

Picture Alliance

Der US-Fastfoodriese McDonald's verliert möglicherweise die Namenshoheit über seine bekannteste Marke: den Big Mac. Schuld ist eine irische Burgerkette namens Supermac's, die einen mehrjährigen Markenstreit für sich entschied. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters sowie verschiedene irische Medien.

Demnach hat die EU-Behörde für den Schutz geistigen Eigentums EUIPO einem Antrag des irischen Unternehmens auf Löschung der eingetragenen Handelsmarke Big Mac stattgegeben. Sollte die Entscheidung Bestand haben, dürften auch andere Firmen innerhalb der EU den Namen Big Mac nutzen, schreibt Reuters.

Die 1978 gegründete Burgerkette Supermac's betreibt rund 100 Restaurants in Irland und Nordirland. Die Entscheidung der EU-Behörde eröffne der Kette nun die Möglichkeit, nach Großbritannien und in die gesamte EU zu expandieren, erklärte Supermac's-Gründer und -Chef Pat McDonagh der Irish Times. Bislang habe McDonald's eine Expansion von Supermac's, das unter anderem einen Burger namens Mighty Mac verkauft, mit Verweis auf seine EU-weiten Namensrechte verhindert.

McDonald's will "Big Mac"-Entscheidung anfechten

McDonald's hat sich den Begriff "Big Mac" nicht nur für Burger, sondern auch als Restaurantname schützen lassen und argumentierte, dass Supermac's zu ähnlich sei. Die EUIPO entschied nun, dass McDonald's die tatsächliche Verwendung der Marke nicht ausreichend belegt habe. Restaurants unter dem Namen Big Mac betreibt McDonald's nicht.

Das letzte juristische Wort dürfte in der Sache aber noch nicht gesprochen sein. McDonald's kündigte gegenüber der Irish Times an, die Entscheidung anzufechten. Der Konzern bestehe darauf, weiterhin die "vollen und einklagbaren Rechte an der Marke Big Mac innerhalb Europas" zu besitzen. Zudem besitze McDonald's neben den EU-Rechten auch noch nationale Rechte, sodass der Big Mac nicht seinen gesamten Schutz verlieren werde, schreibt der Telegraph.

Supermac's-Chef McDonagh dagegen feiert die Entscheidung als Sieg kleinerer Unternehmen gegen das "Marken-Mobbing" ("trademark bullying") großer Konzerne. "Es war ein langer Weg, fast vier Jahre, aber er war es wert, um Unternehmen zu schützen, die mit gesichtslosen multinationalen Konzernen konkurrieren", sagte McDonagh dem irischen Independent.

Einen Burger namens Big Mac hat Supermac's übrigens nicht im Programm. Und einen solchen soll es laut McDonald's-Herausforderer McDonagh auch künftig nicht geben.

Quellen: Reuters / Irish Times / Independent / Telegraph

In Florida: Streit um Plastikstrohhalm eskaliert: McDonald's-Mitarbeiterin und Gast prügeln sich

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.