HOME

Fastfood in der Krise: Backwerk-Gründer wollen Burgerkette Hans im Glück kaufen – doch der Deal steht auf der Kippe

Hans im Glück ist Deutschlands größte Burgerkette und galt lange als Erfolgsgeschichte der Systemgastronomie. Doch die Zeiten sind vorbei, die Kette soll verkauft werden. Doch der Deal könnte noch platzen.

Burger von Hans im Glück

Deutschlands größte Burgerkette Hans im Glück soll verkauft werden

Picture Alliance

Die Burgerkette Hans im Glück steht zum Verkauf. Wie das "Handelsblatt" berichtet sind die Verhandlungen über eine Übernahme schon weit fortgeschritten. Demnach sollen die Gründer der Billig-Backkette Backwerk Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer sowie der Hans-im-Glück-Minderheitseigner Gerd Bühler an einem Kauf Interesse haben. Hintergrund des Kaufs sind akute Finanzprobleme der angeschlagenen Burgerkette. 

Doch ganz einfach geht der Deal nicht über die Bühne. Der Gründer der Burgerkette, Thomas Hirschberger, hatte zunächst auf Finanzinvestoren gesetzt, die seine 90 Prozent und die 10 Prozent von Bühler hätten übernehmen sollen. Doch dazu kommt es laut "Handelsblatt" nun nicht - auch, weil sich Bühler bei seinem Einstieg ins Unternehmen 2018 umfangreiche Rechte gesichert hat. So soll Bühler ein Vorkaufsrecht verhandelt haben, dass er nun mit den Backwerk-Gründern umsetzen könnte. Limmer und Schneider hatten die Billig-Backkette 2013 an den Finanzinvestor EQT verkauft, laut Reuters lag der Kaufpreis bei rund 100 Millionen Euro. 

Für Hirschberger könnte der Verkauf auch finanziell ärgerlich ausgehen, denn er wird Hans im Glück kaum mit hohem Gewinn veräußern können. Laut dem "Handelsblatt" ergebe sich ein "finaler Kaufpreis" nach Abzug von Schulden von 26,1 Millionen Euro. Allerdings müssen davon noch eine Reihe Verpflichtungen gezahlt werden, die "in Erwartung eines deutlich besseren Exits eingegangen worden sind", so das "Handelsblatt". Konkret geht es um Millionenzahlungen an drei Geschäftsführer und Zahlungen an Franchisenehmer. Laut dem "Handelsblatt" wollten sich weder die Kaufinteressenten noch der derzeitige Eigentümer zu dem Verkauf von Hans im Glück äußern. 

Burger King wegen vermeintlich veganem Burger in der Kritik

Hans im Glück wächst nicht so rasant wie angekündigt

Hans im Glück galt einst als Erfolgsgeschichte der Systemgastronomie - ähnlich wie Vapiano. Inzwischen läuft es bei beiden Restaurantketten nicht mehr rund. So kam es 2016 zum Bruch mit dem Franchise-Nehmer Paniceus, der zwölf Standorte betreibt hatte. Der Konflikt mit dem norddeutschen Partner endete damit, dass dieser den Wettbewerber Peter Pane gründete.

Seit der Gründung 2010 hatte Hirschberger den radikalen Expansionsplan der Burgerkette  vorangetrieben. Doch die 300 bis 500 Filialen, die er allein in Deutschland eröffnen wollte, sind es nie geworden. Aktuell gibt es knapp 90 Restaurants. Statt eines "strukturiertes M&A-Prozess", wie Hirschberger dem "Handelsblatt" in einem früheren Gespräch mitgeteilt hatte, wird nun ein aus der Not geborener Verkauf. Und auch der könnte nun noch platzen.

kg
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?