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Nach Kündigung von CEO Charney American Apparel macht Millionenverlust


Nach dem Rauswurf des ehemaligen Chefs Dov Charney versackt American Apparel in den roten Zahlen. Für das zweite Quartal meldet das Unternehmen hohe Verluste. Die Zahlen sind aber nur vorläufig.

Das Klamottenlabel American Apparel steckt tief in den roten Zahlen fest. Das neue Management räumte am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Nettoverlust von 15 Millionen Dollar (rund 11 Mio. Euro) für das zweite Quartal ein.

Der Umsatz hielt sich mit 162 Millionen Dollar stabil, blieb aber unter den Markterwartungen. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als sechs Prozent.

Die Zahlen sind nur vorläufig. Wegen der Neuaufstellung nach dem Machtkampf um den umstrittenen Ex-CEO Dov Charney konnte der Finanzbericht nicht rechtzeitig vorgelegt werden, rechtfertigte sich American Apparel gegenüber der SEC. Charney, der das Unternehmen 1997 gegründet und mit seinem exzentrischen Führungsstil geprägt hatte, musste im Juni nach hohen Verlusten und Vorwürfen sexueller Übergriffe gehen.

kis/DPA DPA

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