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Neue Jobs: Deutsche Bank und Daimler stellen ein

Die Deutsche Bank und der Daimler-Konzern schwingen sich zu Mutmachern auf. Trotz der anhaltenden Finanzkrise wollen die beiden Unternehmen neue Stellen schaffen. Viele der insgesant 3500 Arbeitsplätze sollen an deutschen Standorten der beiden Konzerne entstehen.

Neue Stellen in Zeiten der Krise: Im Zuge des Ausbaus ihres Privatkundengeschäfts will die Deutsche Bank in den nächsten vier Jahren rund 2500 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Stellen sollen in Deutschland und in den europäischen Kernmärkten in der Kundenberatung entstehen, kündigte der Privatkundenchef der Deutschen Bank, Rainer Neske, am Donnerstag in Frankfurt an. Der Stuttgarter Autobauer Daimler will im kommenden Jahr mehr als 1000 neue Arbeitsplätze schaffen, 500 davon im Rahmen des Nachwuchsprogramms. Beim einstigen Börsen-Zugpferd SAP kann man von solchen Schritten dagegen vorerst nur träumen. Der Software-Riese muss eisern sparen.

Bedarf in der Kundenberatung

Bis 2012 will die Deutsche Bank in Europa 400 neue Filialen eröffnen, 150 davon in Deutschland, weitere vor allem in Polen und Italien. Die Zahl der Privat- und Geschäftskunden soll in diesem Zeitraum auf 18 Millionen steigen. Somit entsteht neuer Personalbedarf in der Kundenberatung.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte schon am Mittwoch angekündigt, im Privatkundengeschäft durchstarten zu wollen. Bis in vier Jahren soll sich der Gewinn in dem vergleichsweise stabilen Segment auf zwei Milliarden Euro etwa verdoppeln. Dabei seien Zukäufe noch nicht berücksichtigt. Die Deutsche Bank ist kürzlich bei der Postbank eingestiegen und hat die Option, das Institut in den nächsten Jahren komplett zu übernehmen. Allerdings wird die Bank an anderer Stelle auch Arbeitsplätze streichen. Rund 1100 Jobs sollen in der Abwicklung wegfallen.

Daimler: Stammbelegschaft geschützt

Auch bei Daimler versucht man der anhaltenden Krise zu trotzen. Im kommenden Jahr wollen die Stuttgarter mehr als 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Sprecherin Marina Krets sagte der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag, allein 500 Stellen sollten im Rahmen eines Nachwuchsprogramms besetzt werden.

Und: „Es gibt derzeit kein neues Personalabbauprogramm.“ Die Sprecherin verwies außerdem auf die bestehende Vereinbarung zur Zukunftssicherung, wonach bis zum Jahr 2012 an den deutschen Standorten betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind.

Eisernes Sparen bei SAP

Der Softwarekonzern SAP ist dagegen von der Finanzkrise hart getroffen. Entsprechend drastisch sind die Sparmaßnahmen, die der Konzern nun beschlossen hat. Offene Stellen würden vorerst nicht besetzt, Reisen zwischen den Standorten auf ein Minimum reduziert, Dienstwagen überprüft, sagte ein Sprecher am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der "Rhein-Neckar-Zeitung". Die Vorstände beteiligen sich am Sparkurse, indem sie zehn Urlaubstage opfern. Die Beschäftigten sind ebenfalls aufgerufen, auf Urlaub zu verzichten. Außerdem werden die Manager nun wie alle Mitarbeiter nur noch in der Economy-Klasse fliegen. Ein Sprecher des Konzerns betonte, es handele sich um Vorsichtsmaßnahmen, um bei anhaltender Krise Schlimmeres zu verhindern.

AP/Reuters'/DPA / AP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?