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NSA-Skandal: Airbus erstattet Strafanzeige wegen Wirtschaftsspionage

Der NSA-Skandal kann noch längst nicht abgehakt werden. Weil der Verdacht besteht, dass der US-Geheimdienst mit Hilfe des BND Daten deutscher Firmen absaugte, estattet der Airbus-Konzern Anzeige.

Angeblich soll der US-Geheimdienst NSA über die BND-Anlage in Bad Aibling an Wirtschaftsdaten deutscher Unternehmen gekommen sein

Angeblich soll der US-Geheimdienst NSA über die BND-Anlage in Bad Aibling an Wirtschaftsdaten deutscher Unternehmen gekommen sein

Der Airbus-Konzern will wegen der Spionageaffäre um den US-Geheimdienst NSA und den Bundesnachrichtendienst Anzeige erstatten. "Wir haben die Bundesregierung um Auskunft gebeten. Wir werden jetzt Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Industriespionage stellen", sagte ein Airbus-Sprecher am Donnerstagabend in München.

Hintergrund sind Medienberichte, nach denen die NSA mittels der BND-Spähtechnik im bayerischen Bad Aibling auch Wirtschaftsspionage betrieben haben könnte, unter anderem gegen den auch im Rüstungsgeschäft aktiven Luftfahrtkonzern.

"Wir sind uns bewusst, dass wir als großes Unternehmen unserer Branche Ziel und Gegenstand von Ausspähmaßnahmen sind. Hier sind wir allerdings alarmiert, weil der konkrete Verdacht der Industriespionage im Raum steht", sagte der Sprecher. Eigene Erkenntnisse dazu habe man nicht.

ono/DPA / DPA