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Handelsstreit: Käse und Taschentücher: Rewe schmeißt Produkte raus

Rewe ist sauer über Preiserhöhungen von zwei Herstellern - und wirft deren Produkte kurzerhand aus den Regalen. Betroffen sein könnten Baby Bel, Tempo, Zewa, Leerdammer und weitere Marken.

Rewe listet Produkte aus

Rewe listet Produkte aus

Getty Images

Die Supermarktkette Rewe will offenbar Preiserhöhungen einiger Hersteller nicht kampflos hinnehmen und schmeißt nun deren Produkte über das europäische Einkaufsbündnis Eurelec aus den Regalen, berichtet die "Lebensmittelzeitung". Betroffen sollen der Taschentuchhersteller Essity und der Käseproduzent Bel sein. Demnach könnten Kunden demnächst keine Produkte der beliebten Marken Baby Bel, Leerdammer, Kiri, Bonbel sowie Adler Edelcreme mehr in der Kühlung finden. Auch Haushaltsrollen von Zewa, Tempo-Taschentücher, Hygienevorlagen von Tena oder Abschminkpads von Demak up könnten Kunden bald in ihrem heimischen Rewe vermissen - wenn nicht schnell eine Preiseinigung gefunden wird.

Laut der "Lebensmittelzeitung" hatte der Rewe-Chef Lionel Souque bereits im Herbst 2018 erklärt, keine Preiserhöhung zu akzeptieren. Für Hersteller, die starken Preisschwankungen bei der Rohstoffbeschaffung unterworfen sind, waren das ganz schlechte Nachrichten. Essity habe laut der "LZ" in den Jahren 2017 und 2018 um bis zu 80 Prozent höhere Zellstoffpreise verkraften müssen. 

Auch Edeka hatte schon Preis-Streit

Erst im vergangenen Jahr hatte es einen ähnliche Auseinandersetzung zwischen der Edeka-Gruppe und Nestlé gegeben. Mehrere Monate hatte der große Lebensmitteleinzelhändler eiskalt Nestlé-Produkte verbannt. Das traf damals Marken wie Nescafé, Bübchen, Kitkat, Wagner-Pizza, Vittel-Mineralwasser, Thomy-Mayonnaise und Maggi. Insgesamt 163 Produkte waren von dem Streit betroffen. Die Artikel wurden nicht von Edeka nachbestellt, auf einige der Nestlé-Produkte gab es darüber hinaus noch satte Rabatte.

Der Streit dauerte von Februar bis  Mai 2018  - erst dann einigten sich die Streithähne. Allerdings wurden damals keine Details bekannt, welche Seite sich am Ende bewegen musste. Laut Nestlé habe es eine "ausgeglichene Vereinbarung" gegeben. 

kg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.