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Umweltschutz Rewe verkauft keine Plastiktüten mehr

Rewe will zukünftig keine Plastiktüten mehr verkaufen
Rewe will zukünftig keine Plastiktüten mehr verkaufen, sondern auf umweltfreundlichere Alternativen zurückgreifen
© Rolf Vennenbernd/DPA
Plastiktüte adé: Rewe verbannt die umweltschädlichen Tüten aus dem Verkauf. Stattdessen setzt die Supermarktkette künftig auf nachhaltigere Alternativen.

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe stoppt den Verkauf von Plastiktüten. Dadurch sollen in Deutschland jährlich rund 140 Millionen Plastiktüten weniger im Müll landen, wie der Konzern ankündigte. Statt der umweltschädlichen Plastiktüten will der Konzern den Kunden in all seinen Supermärkten Alternativen aus Baumwolle und Jute, aber auch Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial, Kartons und Papiertüten anbieten. 

Restbestände an Plastiktragetaschen würden in den Märkten aber noch bis Juli verkauft, teilte der Konzern mit. In den über 3000 Rewe-Märkten kaufen wöchentlich rund 27 Millionen Kunden ein. In einer dreimonatigen Testphase hatte das Unternehmen in mehr als 130 Märkten den Verzicht auf die Plastiktüten ausprobiert.Ein Großteil der Verbraucher befürworte und akzeptiere den Schritt, fasste der Handelsriese seine Erfahrungen zusammen. Fast zwei Drittel der befragten Kunden wolle zu mehrfach verwendbaren Tragetaschen oder Einkaufskartons greifen.

Rewe will auch Plastiktüten für Obst ersetzen

Nicht betroffen von dem Plastiktüten-Bann bei Rewe sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers vorläufig die kostenlosen durchsichtigen Plastiktüten, die etwa an der Obst- und Gemüsetheke Verwendung finden. Aber auch hier werde nach Alternativen gesucht.  

Weitere Einzelheiten will Rewe auf einer Pressekonferenz mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Vormittag in Berlin bekannt geben.

kis DPA

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