Deutschland steckt 50 Millionen Euro in ein Bergbauprojekt in Australien. Damit soll die Versorgung mit wichtigen Metallen für Elektromotoren und Windkraft gesichert werden.
Deutschland beteiligt sich über seinen Rohstofffonds an einem Projekt zur Förderung sogenannter Seltener Erden in Australien. In einer Mine nördlich von Alice Springs sollen die Metalle Neodym und Praseodym gewonnen werden, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Sie werden für Hochleistungsmagnete in Elektromotoren und Windkraftanlagen benötigt. Der deutsche Fonds investiert 50 Millionen Euro in das Nolans-Projekt des Unternehmens Arafura Rare Earths. Es gehe darum, den Zugang deutscher Unternehmen zu wichtigen Rohstoffen zu sichern, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).