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Schlechte Marktlage im Investmentbanking: Deutsche Bank baut 1000 Stellen ab

Vor allem im Ausland wird die Deutsche Bank in ihrem Investmentbanking in den kommenden Wochen etliche Stellen streichen. Das Kreditinstitut bezeichnet die Streichung als "taktische Anpassung".

Die Deutsche Bank will laut einem Medienbericht in den kommenden Wochen mehr als 1000 Stellen im Investmentbanking abbauen. Das Geldhaus reagiere damit auf den Geschäftseinbruch an den Kapitalmärkten, berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise. Die Stellen sollen demnach überwiegend im Ausland gestrichen werden.

Der Stellenabbau erfolge unabhängig von einer neuen strategischen Ausrichtung der Bank, welche die beiden Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen im September ankündigen wollten, schreibt die Zeitung. Es handle sich um eine "taktische Anpassung und nicht um einen Wechsel der Strategie", zitierte sie ihre Quelle.

Mit den Stellenstreichungen in der Investmentsparte liegt die Deutsche Bank im weltweiten Trend. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" haben allein die größten amerkanischen Banken im vergangenen Jahr 18.000 Stellen gestrichen, weitere Streichungen sollen demnächst folgen.

AFP / AFP
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