Quartalsbericht

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Eine Pappfigur von Trump an der Wall Street

Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen

Die US-Börsenaufsicht will auf Wunsch von Präsident Donald Trump die Berichtspflichten für Unternehmen lockern. Börsennotierte Konzerne sollen laut einem am Dienstag präsentierten Vorschlag nur noch alle sechs Monate ihre Geschäftszahlen vorlegen müssen und nicht mehr jedes Quartal. Die Öffentlichkeit hat nun 60 Tage Zeit zur Kommentierung.
Video: Börse: Anleger gespannt auf Quartalsberichte

Video Börse: Anleger gespannt auf Quartalsberichte

STORY: Anleger dürften zum Wochenstart auf die Quartalsergebnisse einiger großer DAX Konzerne gespannt sein, so die Einschätzung von Analyst Robert Halver von der Baader Bank: "Aber das entscheidende Element ist natürlich der Ausblick. Wie geht es weiter? Und da ist es ja wichtig, dass man erkennt - Gibt es da nur nebulöse Aussagen oder ist man bereit, wenn man sieht, dass die Frühindikatoren sich ein bisschen stabilisieren, auch ein bisschen gute Laune verbreitet wird?" Die Sorgen um die Lage in Nahost hingegen haben am Montag die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank Fed überschattet. Der deutsche Leitindex drehte ins Minus und notierte gegen Mittag 0,2 Prozent tiefer bei 15.152 Punkten. Hinweise des Fed-Chefs Jerome Powell auf einen vorsichtigeren geldpolitischen Kurs sowie schwache US-Arbeitsmarktdaten lösten vergangene Woche eine Börsenrally aus. Die Hoffnung, dass die Währungshüter die Zinsen bald senken könnten, trieb den Dax um 3,5 Prozent über den Vorwochenschluss. Robert Halver: "Die Zinsen sind ein viel größerer Feind der Aktienmärkte als die Konjunktur. Das muss man immer wieder klar erkennen. Und wenn die Inflation dann auch runterkommt, ist das mehr als die halbe Miete." Mit diesen Aussichten hält Halver ein Hoch zum Jahresende keineswegs für ausgeschlossen.