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NGG dringt auf breitere Anwendung der Tariflöhne

Der zunehmende Arbeitskräftemangel in der Gastronomie Mecklenburg-Vorpommerns kann nach Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nur durch bessere Bezahlung für alle Mitarbeiter gestoppt werden. NGG-Landesgeschäftsführer Jörg Dahms forderte am Freitag den Arbeitgeberverband Dehoga auf, Verhandlungen über eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung aufzunehmen. Mit einer solchen Erklärung würden die Tarifvereinbarungen auf die gesamte Branche im Land ausgedehnt. Laut Dahms profitieren derzeit 16.000 und damit lediglich ein Drittel aller Beschäftigten in der Gastro-Branche des Landes direkt von den zum 1. September wirksam gewordenen Lohnerhöhungen von 3,5 bis 5 Prozent. Zwei Drittel der Beschäftigten arbeiteten in nichttarifgebundenen Betrieben.