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Studie zu Wasserpreisen: Trinkwasser-Streit: Fordern Konzerne Wucherpreise - oder die Kommunen?

Wenn private Firmen die öffentliche Trinkwasserversorgung übernehmen, sinken dann die Preise oder steigen sie? Diese Frage hat eine Studie nun anhand von empirischen Daten untersucht.

Trinkwasser

Trinkwasser - ein öffentliches und manchmal auch teures Gut

Private Firmen gelten als gierig, die öffentliche Hand als ineffizient. Beides kann für den Verbraucher teuer werden. Seit Jahren tobt daher ein Streit um die Frage, welche Aufgaben der öffentlichen Versorgung der Staat an Privatfirmen abgeben sollte. Ein besonders heikles Feld ist dabei die Trinkwasserversorgung. Wasser gilt vielen als ein so grundsätzliches und lebenswichtiges Gut, dass es nicht zum Spielball kommerzieller Interessen verkommen soll.

Allerdings: Nicht nur Konzerne bitten ihre Kunden gern über Gebühr zur Kasse. Auch Kommunen langen häufig unangemessen zu. So haben die Kartellbehörden in den vergangenen Jahren immer wieder kommunale Wasserbetriebe wegen überhöhter Preise abgemahnt. Aktuellster Fall: Die Eswe Versorgungs AG, an der die Stadt Wiesbaden die Mehrheit hält, soll 46 Millionen Euro zurückzahlen, die der Versorger in den Jahren 2007 bis 2011 zu viel verlangt hat.

Wasserpreise der 100 größten Kommunen

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob private Unternehmen oder die öffentliche Hand die Wasserversorgung günstiger organisieren können. Für die Studie "Private Unternehmensbeteiligung als Preistreiber? Eine empirische Vergleichsanalyse am Beispiel der deutschen Trinkwasserversorgung" untersuchten die Studienautoren die Wasserpreise der Jahre 2009 bis 2014 in den 100 größten Kommunen. Von diesen befanden sich 49 Wasserversorger vollständig in öffentlicher Hand, 50 waren teilweise privatisiert und eines vollständig.

Im Zentrum der Analyse stand die Frage, ob in gemischtwirtschaftlichen Unternehmen (von Kommune und Privatwirtschaft gemeinsam betrieben) ein Zusammenhang zwischen privaten Gesellschaftsanteilen und Verbraucherpreis bestehe. Ob also der Wasserpreis für die Verbraucher höher ist, je stärker private Unternehmen an der Versorgung beteiligt sind.

Keine höheren Preise, aber auch nicht mehr Effizienz

Im Ergebnis konnten die Forscher um Oliver Rottmann, Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, keinen Einfluss der Privatwirtschaft auf die Gestaltung der Wasserpreise feststellen. Die Datenanalyse fand keine Belege dafür, dass privatwirtschaftliche Beteiligungen die Wasserpreise in die Höhe schießen lassen. Allerdings ließ sich die Gegenthese, dass die Privaten durch Effizienzsteigerung für geringere Verbraucherpreise sorgen, ebenso wenig bestätigen. Lediglich in einer von mehreren Modellvarianten sorgten sinkende private Anteile an den Versorgungsunternehmen für einen höheren Preis. Im Fazit werben die Studienautoren für eine "Versachlichung der vielfach ideologisch geführten Debatte" und darum, bei künftiger Forschung ökonomische Kennzahlen der Unternehmen stärker miteinzubeziehen.

Insgesamt geht der Trend in den letzten Jahren dahin, dass Kommunen die Wasserversorgung wieder vermehrt komplett in die eigene Hand nehmen. Der Vorteil für den öffentlichen Versorger: Für die Wassergebühren rein öffentlicher Unternehmen ist das Kartellamt nicht mehr zuständig und kann auch keine Strafen verhängen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(