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Handynutzung in EU Vodafone schafft Roaming-Gebühren ab

Telefonkonzern Vodafone will für viele seiner Kunden die Extragebühren für Roaming abschaffen
Telefonkonzern Vodafone will für viele seiner Kunden die Extragebühren für Roaming abschaffen
© Federico Gambarini/DPA
Extragebühren für die Handynutzung im Ausland will Vodafone Deutschland künftig abschaffen. Ab April sollen Kunden nicht mehr draufzahlen, wenn sie ihr Handy innerhalb der EU benutzen. Auch das LTE-Netz soll schneller werden.

Der Telefonkonzern Vodafone Deutschland will für viele seiner Kunden die Extragebühren für die Handynutzung im EU-Ausland abschaffen. "Noch in diesem Monat heißt es Goodbye Roaming: Dann schaffen wir für Neukunden und Vertragsverlängerer in den meisten Tarifen die Roamingzuschläge in der EU ab", sagte der Vorsitzende der Vodafone-Geschäftsführung, Hannes Ametsreiter, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

Zudem werde Vodafone sein ultraschnelles LTE-Netz für alle Privatkunden öffnen. Kunden mit neuen wie bestehenden Verträgen sowie Prepaidkunden könnten dann mit maximaler LTE-Geschwindigkeit surfen, sagte Ametsreiter. 

Vodafone-Änderungen kommen Mitte April

Der Wegfall der Roaminggebühren für die Tarifkunden komme zum 14. April, ergänzte ein Vodafone-Sprecher. Bei Prepaid-Karten sei dieser Schritt für Ende April vorgesehen. Die Öffnung des LTE-Netzes komme ebenfalls am 14. April. 

Die Roaming-Gebühren in der EU fallen nach ein Beschluss des Europaparlaments am 15. Juni kommenden Jahres weg. In einem Zwischenschritt sinken die Kosten für das mobile Telefonieren, den SMS-Versand und das Internetsurfen im EU-Ausland bereits zum 30. April 2016. Dann sind Aufschläge von 5 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 2 Cent pro SMS und 5 Cent pro Megabyte Daten jeweils plus Mehrwertsteuer erlaubt.

kis DPA

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