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Martin Luther: Die erfolgreichste Playmobil-Figur aller Zeiten trägt eine Bibel

Vor zwei Jahren setzte die Evangelische Kirche einen wenige Zentimeter großen Playmobil-Martin Luther als "Reformationsbotschafter" ein. Womit keiner gerechnet hatte: Die Figur wurden zum Verkaufsschlager.

Martin Luther als Playmobil-Figur

Martin Luther als Playmobil-Figur vor dessen Konterfei

In diesem Monat ging das millionste Exemplar des Playmobil-Luthers über den Verkaufstisch und löst beim Hersteller Freude und bei vielen anderen Schmunzeln aus. Die erstaunlichen Verkaufszahlen des mit Federkiel und aufgeschlagener Bibel dargestellten Reformators wurden am Dienstag vom Spielwarenhersteller Geobra Brandstätter im fränkischen Zirndorf bestätigt.

Der Mini-Luther im schwarzen Talar sei damit die erfolgreichste Playmobil-Einzelfigur in der Geschichte des Unternehmens. In Spielwarenläden ist sie allerdings nicht erhältlich. Es gibt sie in Einrichtungen der EKD und in der Nürnberger Tourismus-Zentrale.

Playmobil-Martin Luther überrascht seine Erfinder

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) entschied sich vor gut zwei Jahren, den 7,5-Zentimeter-Luther als "Reformationsbotschafter" einzusetzen. Vor allem ausländische Gäste sollten während des Lutherjahres 2017 zu einer "religiös-spirituellen Kulturreise" nach Deutschland gelockt werden. Inzwischen gilt die Figur als beliebtes Souvenir und Mitbringsel.


sve / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.