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Wohnen als Luxus: Schwindelne Höhen: Die steigenden Mieten in deutschen Großstädten

Die seit Mitte 2015 geltende Mietpreisbremse soll in Großstädten die Kosten bei Wiedervermietungen begrenzen. Das Berliner Landgericht erklärte die Bremse nun für verfassungswidrig. Dabei ist sie dringend notwendig.

Wer seit 2011 in den Großstädten Deutschlands nicht umgezogen ist, kann sich vergleichsweise glücklich schätzen: In den vergangenen Jahren sind die Mietpreise deutlich angestiegen, wie die Grafik von Statista zeigt. Am größten ist der Zuwachs in München. In der bayerischen Hauptstadt müssen Mieter bei einer Neuanmietung 2017 jährlich 5.640 Euro mehr zahlen als bei einem 2011 unterschriebenen Vertrag. Auch in Berlin stieg der Jahresmietpreis für eine 80 bis 100 Quadratmeter große Wohnung deutlich an. Einen vergleichsweise geringen Zuwachs verzeichneten die Mieten in Essen und Dortmund. Aber auch hier kostet die Wohnung heute jährlich 840 und 1080 Euro mehr als noch vor sechs Jahren.

Untersucht wurden für das Ranking knapp 54.000 Mietwohnungen, die jeweils im ersten Halbjahr 2011 und 2017 auf dem Immobilienportal immowelt.de angeboten wurden.

Statista
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