Verzögerte Umweltmaßnahmen Tesla und das Grundwasser: die giftige Gefahr

Blick auf die Tesla-Fabrik in Brandenburg
Blick auf die Tesla-Fabrik in Brandenburg aus der Luft. Gut zu sehen ist der nicht betonierte Boden, der Trinkwasserschutzgebiet ist.
© Privat
Recherchen des stern legen nahe: Der Autobauer Tesla zögert in Brandenburg wichtige Umweltmaßnahmen hinaus, Bewohner haben Angst um das Grundwasser. Doch die Behörden schauen nur zu.
Von Manka Heise, Christian Esser und Hannah Schwär

Wer in diesen Tagen an der Tesla Straße 1 aussteigt, spürt das Beben des märkischen Sandbodens unter den Füßen. Wo vor rund zwei Jahren noch ein Kiefernforst stand, rollen heute Lkws und Bagger in Dauerschleife über den Asphalt. In Grünheide vor den Toren Berlins zieht der US-Autobauer Tesla im Turbomodus seine Gigafabrik hoch, auch dank großzügiger Unterstützung der Brandenburger Landesregierung, die auf sprudelnde Steuereinnahmen hofft. Rund 12.000 Menschen sollen hier einmal arbeiten. Schon jetzt halten die gelben Arbeiter-Linienbusse vor dem Werkstor in einer Frequenz, die an den Busbahnhof einer Kleinstadt denken lässt.

Mehr zum Thema

Newsticker