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Geldanlage Fünf Anlage-Grundregeln für die Altersvorsorge


Es gibt jede Menge Anlage-Angebote - besonders, wenn es um die Altersvorsorge geht. Dennoch tun gerade Jüngere zu wenig. Wir nennen die absoluten Basics.

Die Allgemeine Deutsche Direktbank (Diba) hat in ihren "Informationen für kritische Bankkunden" fünf Anlage-Grundregeln zusammen gestellt, die beim Investieren für die Zukunft helfen sollen.

1. Früh anfangen

Je eher, je besser: Selbst wenn es nur Kleinbeträge sind - mit dem Sparen sollte jeder umgehend beginnen. Mit der Spardauer steigt nämlich der Zinseszinseffekt. "Bei 40 Jahre langer monatlicher Sparleistung wird die Hälfte des Endvermögens erst in den letzten 10 Jahren gebildet."

2. Entweder Sicherheit oder Rendite

Eine hohe Rendite bei hoher Sicherheit gibt es nicht. "Wer auf Nummer Sicher geht, muss sich mit niedrigen Zinsen begnügen. Deshalb sollte man Anlageformen mit verschieden hohen Risiken mischen", rät die Bank.

3. Nicht abschrecken lassen

Nicht von unsicheren Prognosen täuschen lassen: "Niemand kann bei langfristigen Geldanlagen wirklich sagen, wie hoch das Endvermögen sein wird - dies hängt stets von der Gesamtwirtschaftslage ab. Und diese über Jahrzehnte zu prognostizieren ist praktisch unmöglich."

4. Spar-Risiko auf Alter abstimmen

Je jünger der Sparer ist, desto größer dürfen den Bankern zufolge die eingegangenen Spar-Risiken bei möglichen hohen Renditen sein. "Faustregel: 100 minus Lebensalter gleich maximaler Anteil von Aktien am Ersparten." Denn: Kurstäler können auf Grund der langen Sparzeit eher ausgesessen werden. "Ab 45 Jahren sollte man schrittweise in sichere Anlagen gehen, um das Kapital vor Verlust kurz vor dem Ruhestand zu schützen."

5. Reserve nicht vergessen

Vor dem Aufbau der Altersvorsorge sollte aber erst einmal ein Grundstock vorhanden sein, um Notfälle zu überbrücken. Das heißt: "Mindestens 3 Netto-Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto. Das langfristige Sparvermögen sollte nämlich für kurzfristigen Geldbedarf nicht angetastet werden müssen." (AP)

DPA

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