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Rechtsextremistische Tendenzen
Große Mengen Sprengstoff verschwunden – AKK will Teilauflösung des KSK

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Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich besorgt über das Verschwinden von 62 Kilogramm Sprengstoff und 48.000 Schuss Munition bei der Elitetruppe KSK geäußert. Bei einer Pressekonferenz zur Umstrukturierung der in die Kritik geratenen Einheit sagte Generalinspekteur Eberhard Zorn am Mittwoch: "Das ist keine Kleinigkeit. Das ist wirklich, das macht mir große Sorge, dass wir da diese Defizite haben. Wir ermitteln da wirklich mit allem, was wir haben, denn das ist wirklich ein Gefährdungspotenzial, was sich dahinter aufbaut. Wenn Sie das jetzt verknüpfen, beispielsweise mit der Munition, die gefunden wurde in Sachsen bei dem Oberstabsfeldwebel, dort war ja zusätzlich zum Sprengstoff auch noch die entsprechende Zündschnur mit dabei, also diese shock tube. Das heißt, wenn Sie das beides zusammenbringen, wird das dann durchaus etwas, was auch sehr gefährlich oder im Rahmen von Attentaten oder ähnlichen Dingen eingesetzt werden könnte." Kramp-Karrenbauer erklärte, derzeit sei nicht klar, ob das Verschwinden mit schlampigen Ein- und Ausbuchungen zusammenhänge, ob Munition im Einsatz zurückgelassen oder in der Tat abgezweigt worden sei. Als Konsequenz aus rechtsextremistischen Vorfällen bei der Elitetruppe hat die Ministerin die Auflösung der zweiten von vier Kommando-Kompanien des KSK angeordnet.