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Nissan Micra 2017: Intelligenter Bonsai

Der Nissan Micra fährt in seine fünfte Generation. Neben kleineren Motoren hat er jede Menge Sicherheitsdetails an Bord, die bislang seinen großen Brüdern vorbehalten waren.

Der Nissan Micra fährt nun schon in seine fünfte Generation.

Der Nissan Micra fährt nun schon in seine fünfte Generation.

Drei Jahrzehnte ist es her, als der Kleinste aus dem Hause Nissan seine Premiere feierte. Zuletzt war es um den japanischen Kleinwagen deutlich ruhiger geworden. Auf dem Pariser Automobilsalon rollt der Cityflitzer, speziell entwickelt für den europäischen Markt, in seine fünfte Generation. "Als der erste Micra vor mehr als 30 Jahren auf den Markt kam, kam er einer Revolution im kleinen Fließheck-Segment gleich und öffnete für Nissan ein neues Kapitel. Die fünfte Generation des Micra ist genauso revolutionär und wird die Erwartungen an ein Fließheck-Fahrzeug erhöhen", schwärmt Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn.

Intelligenter Bonsai
Der Nissan Micra fährt nun schon in seine fünfte Generation.

Der Nissan Micra fährt nun schon in seine fünfte Generation.

Auf den ersten Blick fällt seine im Vergleich zu seinen Vorgängern niedrigere, breitere und längere Karosserie in der neuen Designsprache von Nissan auf. Der neue Micra greift dabei die Formgebung des Sway Concepts auf. Der V-förmige Kühlergrill, die kantige Seitenansicht, die boomerang-förmigen Heckleuchten sowie die verlängerte Dachlinie, die in einen sportiven Dachspoiler übergeht, wirken modern und zeitgemäß. Der in zehn Außenfarben und in bis zu 125 verschiedenen Farbkombinationen erhältliche Micra bietet Platz für fünf Personen. Um auf die Rückbank zu gelangen muss der sich in der C-Säule befindliche Türgriff benutzt werden. Passend zum sportlichen Außendesign ist die Fahrerposition leicht abgesenkt worden. Das Lenkrad ist sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe verstellbar. Dank Active Ride Control, dem das Untersteuern vermindernde Active Trace Control und der neuen elektrischen Servolenkung mit bürstenlosem Antriebsmotor konnte die Lenkpräzision gesteigert werden. Ein sieben Zoll großer Zentralbildschirm bietet Zugriff auf Audio, Navigation, Telefon, herunterladbare Applikationen und Siri-Spracheingabe per Apple CarPlay.

Nissan Micra mit Reihe neuer Sicherheitsausstattungen

Der neue Micra ist der erste B-Segment-Nissan mit einer Reihe neuer Sicherheitsausstattungen, die bislang seinen großen Brüdern Qashqai und X-Trail vorbehalten waren. Dazu zählen ein Spurhalte- und Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, ein Fernlicht- und ein Verkehrszeichenerkennungsassistent sowie ein Totwinkel-Warner - alles Grundsteine für ein späteres autonomes Fahren. Eine aus weiteren Nissan-Modellen bekannte Rundumsicht rundet das große Assistenten-Angebot ab. Für den Antrieb sorgen ab März 2017 ein 0,9 Liter großer Dreizylinder-Benzin- und ein 1,5 Liter großer Dieselmotor mit je 90 PS. Später gesellt sich noch ein 1,0 Liter großer 75 PS-Benzinmotor hinzu.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.