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Olympia in Rio: Diese Mengen an Essen verdrücken Sportler

Wer sich viel bewegt, hat einen hohen Energieumsatz. Klar, dass sich vor allem Spitzensportler an einen festen Ernährungsplan halten müssen. Was die Olympioniken aber tatsächlich zu sich nehmen, ist enorm.

Speck, Eier, Sandwiches, Pasta – Sportler essen viel bei den Olympischen Spielen

Speck, Eier, Sandwiches, Pasta – Sportler essen viel bei den Olympischen Spielen

Für manche Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro startet der Tag mit Erdnussbutter und Marmeladen-Brötchen und endet mit einer großen Portion Eis. Für viele ein absoluter Traum, aber nicht vergessen: die sportliche Leistung der Olympioniken. Da ist es kein Wunder, dass die Sportler eigentlich essen dürfen, was sie wollen. Trotzdem setzen die meisten Athleten mehr auf Proteine als auf Kohlenhydrate. Das heißt aber nicht, dass sich Sportler einer kohlenhydratarmen Diät unterziehen.

Die "Time" hat zwei amerikanische Athleten nach ihrem Speiseplan in Rio gefragt. Der Ruderer Seth Weil ist beispielsweise so ein Teilnehmer, der zum Frühstück nicht nur Kaffee trinkt, sondern auch Erdnussbutter und Marmelade auf einer Tortilla isst. Ganze drei Stunden später – nach dem Training – folgen Speck, Eier, ein Käsesandwich mit Avocado und ein Obstsalat. Noch vor dem Mittagessen gibt es getrocknete Früchte, Salzbrezeln, Hummus und Gemüsesticks. 

Zum Lunch isst der Ruderer Weil mindestens drei Tacos mit Fleisch, Koriander, Zwiebeln und Zitrone. Kurz vor seiner zweiten Trainingseinheit am frühen Nachmittag nimmt er Schokolade und den Softdrink Gatorade zu sich. Als Nachmittagssnack gibt es einen Protein-Shake und ein Müsli. Das Abendessen besteht aus einer Schüssel Salat, einer Schüssel Pasta mit zwei Stück Hühnchenfleisch. Zum Dessert gönnt sich Weil Schokoladeneis. Nicht zu vergessen: die eine Portion Hummus kurz vor dem Schlafengehen. Wenn das nicht ein Speiseplan ist.

Speck, Eier, Sandwiches, Pasta – Sportler essen viel bei den Olympischen Spielen

Auch Michael Phelps, der wohl derzeit berühmteste Schwimmer der Welt, hat schon im Jahr 2008 vor den Olympischen Spielen in Peking mit seinem Speiseplan für Erstaunen gesorgt. Er verdrückte ganze 12.000 Kilokalorien am Tag (!). Im Vergleich: Im Schnitt hat ein Mann im Alter von 25 bis unter 51 Jahre einen Kalorienbedarf von 2400 Kilokalorien. Damals aß er zum Frühstück Eiersandwich, Pfannkuchen, French Toast, Grütze und ein Omelett aus fünf Eiern. Zum Lunch gab es einige Schinken-Käse-Sandwiches, einen Energy Drink und Pasta. Abends Pizza und noch mehr Nudeln. Seine Ernährung zahlte sich damals aus: Er holte acht Goldmedaillen. Das berichtet der "Business Insider".  

Der "Men's Health" erzählte Phelps bereits 2012 in einem Interview, dass er seinen Ernährungsplan mittlerweile umgestellt hat. Heute isst er weniger: Früchte, Kaffee, Haferflocken, Schinken-Käse-Omelett zum Frühstück. Mittags gibt es ein Fleischbällchen-Sandwich und zum Abendessen etwas Vollkorn, mageres Fleisch und Gemüse. Dem Erfolg tut das auch in diesem Jahr keinen Abbruch: Phelps holte heuer bereits drei Mal Gold.

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dsw