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Ruhiger Jahreswechsel: Darum war auch an diesem Silvester längst nicht alles in Ordnung

Die Polizei war vorbereitet, alles ist weitgehend ruhig geblieben. Vor allem in Köln, wo es 2015 massenhaft sexuelle Übergriffe gab. Alles in Ordnung also? Keineswegs. Frauen trauten sich beispielsweise kaum auf öffentliche Feiern.

Silvester am Römer in Frankfurt: Viel Polizei und wenige Frauen bei öffentlichen Feiern

Silvester 2016 in Deutschland: Überall Polizei, nur wenige Frauen bei öffentlichen Feiern (hier am Römer in Frankfurt)

Abgesehen von der öffentlichen Diskussion um das Vorgehen der Kölner Polizei herrscht diesmal nach dem Jahreswechsel vor allem Erleichterung: Alles ist ruhig geblieben in der Silvesternacht, keine besonderen Vorkommnisse. Auswüchse wie massenhafte sexuelle Übergriffe, die sich an Silvester 2015 im Zentrum Kölns abgespielt hatten, blieben diesmal aus. Also alles richtig gemacht, alles wieder in Ordnung? Keineswegs.

"So gut die Nachrichten in diesem Jahr waren: Es war nur unter einem massiven Polizeiaufgebot möglich", beurteilt der Göttinger Angstforscher Borwin Bandelow auf "Bild online" die Situation in der Silvesternacht. Und wirklich: 1500 Beamte waren rund um Dom und Hauptbahnhof in Köln im Einsatz, 200 weitere mussten im Laufe des Abends angefordert werden. 800 Mitarbeiter der Bundespolizei kamen hinzu. Trotz dieses immensen Aufgebots gab es laut Polizei-Bilanz kritische Situationen, von denen auch der Reporter des stern berichtete. 2000 "fahndungsrelevante" Personen waren nach Köln gekommen, insgesamt 1090 Platzverweise musste die Polizei aussprechen. Es gab über 160 Strafanzeigen und 27 vorläufige Festnahmen. Mit unbeschwerten, friedlichen Silvesterfeiern hat dies sicherlich nichts zu tun. Und: Soll dies nun in Köln Jahr für Jahr so sein?

Polizeikontrollen von Nordafrikanern zu Silvester in Köln: Rassismus oder gute Polizei-Arbeit?

Frauen trauen sich nicht auf öffentliche Silvester-Feiern

Auch ein zweiter Grund, warum an diesem Silvester alles ruhig blieb, ist nur vordergründig: "Viele Frauen gingen gar nicht erst zum Feiern", konstatiert Angstforscher Bandelow gegenüber "Bild". Zumindest mieden Frauen öffentliche Feste in so großer Zahl, dass es im Straßenbild auffiel. Laut einer "Bild"-Umfrage unter Polizeisprechern waren "deutlich weniger Frauen auf dem Schlossplatz" in Stuttgart und auch nach dem "Eindruck der Kollegen vor Ort" allgemein auf Großveranstaltungen in Frankfurt. Die Münchner Polizei konstatierte gar, dass generell weniger Menschen zu Silvester in der Stadt unterwegs gewesen seien - auch hier angeblich besonders deutlich weniger Frauen. Der Grund liegt laut Bandelow auf der Hand: Die Furcht von Frauen, dass ihnen bei öffentlichen Feiern etwas passieren könne, sei berechtigt. Köln 2015 habe dies gezeigt, und Umfragen bestätigen den Eindruck. Laut einer Allensbach-Studie gaben 56 Prozent der Frauen 2016 an, sich im öffentlichen Raum nicht mehr sicher zu fühlen (zuvor waren es 42 Prozent).

Der Effekt der Zurückhaltung: In den Innenstädten "waren überwiegend junge Männer mit Migrationshintergrund unterwegs", berichtet ein Polizeisprecher aus Hannover der "Bild". Ähnlich die Beobachtung in München. Die Migranten ziehen los, weil sie ansonsten Silvester vielfach nur in ihren Unterkünften verbringen könnten, heißt es. Ähnlich wie in Köln am Dom musste auch die Hamburger Polizei auf dem Jungfernstieg eine aufkommende aggressive Stimmung eindämmen - laut Mitteilung ausgelöst "durch Personen überwiegend mit Migrationshintergrund".

Polizisten beobachten Silvester die Szenerie am Stuttgarter Schlossplatz

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Ein Stück Freiheit genommen

Der Trend, der sich somit an Silvester 2016 abzeichnet: Viele Menschen, vor allem Frauen, ziehen sich aus Angst von öffentlichen Feiern zurück. Diese Feste müssen durch große Polizeiaufgebote gesichert werden. Von unbeschwerten Silvesterfeiern sind wir daher - zumindest in den großen Städten - derzeit ein gutes Stück entfernt. Die Sicherheit, so Angstforscher Bandelow, ist "leider nur fragil". Psychologen stellen fest: Die Angst hat uns bereits ein Stück Freiheit genommen.


dho
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(