HOME

Strafe: Versicherung präsentiert aktuellen Bußgeldkatalog

Neues Nachschlagewerk für Verkehrssünder: die R+V Versicherung hat eine Übersicht der wichtigsten Verwarnungs- und Bußgeldregelungen zusammengestellt.

»Was muss ich dafür bezahlen?« Diese bange Frage stellen sich Verkehrsteilnehmer bei den kleinen und großen Sünden im Straßenverkehr immer wieder. Die Ant-worten kann man jetzt im Bußgeldkatalog der R+V Versicherung nachlesen, der auch die im Frühjahr 2001 geänderten Regelungen berücksichtigt. Er informiert über die Höhe der zu erwartenden Verwarnungs- oder Bußgelder, die Anzahl der Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister und eventuell drohende Fahrverbote. Außerdem gibt der Bußgeldkatalog auch Tipps, wie man Punkte in Flensburg wieder los wird.

Alkohol am Steuer

Die wichtigste Neuregelung in der Straßenverkehrsordnung betrifft das Fahren unter Alkoholeinwirkung, denn zum 1. April wurde die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 herabgesetzt: Danach müssen Autofahrer schon ab einem Blutalkoholgehalt von 0,5 Promille mit einem Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten, einer Geldbuße von bis zu 3.000 Mark und Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen. Schon der erste Verstoß gegen die neue Vorschrift wird mit einem Bußgeld von 500 Mark, einem vierwöchigen Fahrverbot und vier Punkten in Flensburg geahndet.

Telefonieren während der Fahrt

Neu eingeführt wurde ein Verwarnungsgeld für das Telefonieren mit einem Handy während der Fahrt. Geändert haben sich auch die Regelungen für das Verhalten im Kreisverkehr und das Einfädeln im Reißverschlussverfahren.

Informationen:

Sie erhalten ihn gegen einen adressierten und mit 2,20 Mark frankierten Rückumschlag im Lang-DIN-Format bei der R+V Versicherung, Stichwort »Bußgeldkatalog«, 65181 Wiesbaden.

Im Internet finden Sie die Bußgeldbestimmungen unter www.ruv.de zum Download.

Karin Spitra

Themen in diesem Artikel