WePad wird umgetauft in WeTab

7. Mai 2010, 16:13 Uhr

Der deutsche Tablet-PC WePad hat einen neuen Namen: WeTab heißt der iPad-Konkurrent der Berliner Firma Neofonie jetzt. Gründe sind bisher nicht bekannt. Gerüchte, dass Apple seine Markenrechte am iPad verletzt sehen könnte, gibt es aber schon länger.

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Das WePad heißt jetzt WeTab©

Die Berliner IT-Firma Neofonie hat ihren als Konkurrent zu Apples iPad konzipierten Tablet-PC WePad umbenannt. Das Gerät heißt von nun am WeTab, teilte Neofonie in seiner Facebook-Gruppe mit, über die die Berliner ihre Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Auch die offizielle Webseite zum Produkt ist nur noch unter der neuen URL wetab.mobi zu erreichen.

In vergangenen zwei Wochen war in der Branche bereits spekuliert worden, ob Apple rechtliche juristisch gegen Neofonie vorgehen werde. Denn Apple habe, so berichtet es unter anderem das Onlinemagazin "New Business", den Namenszusatz "Pad" markenrechtlich schützen lassen.

Über Details zur Namensänderung schweigt Neofonie noch. Ein Unternehmenssprecher antwortete auf die stern.de-Nachfrage, ob Apple rechtliche Schritte angedroht oder eingeleitet habe: "Das sind Spekulationen, zu denen wir uns nicht äußern."

In einer gemeinsamen Pressemitteilung von Neofonie und der ebenfalls an der Entwicklung beteiligten Münchner Firma 4titoo heißt es nur: "Um unser Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer noch deutlicher abzugrenzen, ändern wir mit Wirkung ab heute den Produktnamen unseres Tablet-Computers WePad in WeTab."

Im Markenrecht können nicht nur ganze Worte, sondern auch einzelne Bestandteile von Worten markenrechtlich geschützt werden. Eine Markenrechtsanmeldung bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die angemeldete Marke vom anmeldenden Unternehmen exklusiv genutzt werden kann. Problematisch wird es allerdings, wenn beide Benutzer des Namens in derselben Branche aktiv sind. Bei Neofonie und Apple ist aber genau dies der Fall.

Hoffnung der Verlage

Das WeTab soll im Sommer auf den Markt kommen. Das Gerät mit berührungsempfindlichen Bildschirm soll Zugriff auf das Internet bieten und über Apps um verschiedene Funktionen erweitert werden können. Neofonie entwickelt außerdem eine Softwarelösung, die es Verlagen ermöglichen soll, sehr einfach aus ihren Printprodukten digitale Ausgaben zu erstellen. Mit dem Verlag Gruner & Jahr, dem stern und stern.de gehören, arbeitet Neofonie an einem E-Magazin des stern. Das WeTab soll auch als Lesegerät für elektronische Magazine vermarktet werden.

san
 
 
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