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Kaum ein Mobiltelefonierer weiß, was ein Gespräch kostet - zu verwirrend sind die Preise. Der stern hat die Tarife aller Anbieter eingehend geprüft und durchgerechnet. Das Ergebnis: Viele Kunden verschenken Geld. Aber es geht auch anders.
Die Deutsche Telekom hat angedroht, ihr Engagement in Griechenland nicht weiter auszubauen und von weiteren Investitionen in dem Land abzusehen.
Fernsehen über die Internetleitung ist eines der wichtigsten Projekte der Telekom: Das TV-Programm könne sich jeder zeitversetzt ansehen - so prahlt zumindest die Werbung. Nach stern.de-Informationen funktioniert die neue Wundertechnik jedoch bei etlichen Kunden nicht. Aus dem Konzern kommen Hilferufe von entnervten Technikern.
Auch solche Geschichten gibt es in diesen Tagen noch: Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Jahr ihren Gewinn verdoppelt. Für dieses Jahr zeigt sich der Telefonriese daher optimistisch. Zu dem guten Ergebnis hat vor allem das Geschäft in den USA beigetragen.
Telekom-Chef René Obermann will den Konzern offenbar komplett umbauen: Festnetz- und Mobilfunksparte sollen verschmolzen werden, melden Zeitungen. Bisher schweigt die Telekom allerdings zu den Medienberichten.
René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, managt den Konzern so, wie er redet: handwerklich korrekt, aber doch ohne Fantasie. Die Strukturen beim Ex-Monopolisten nachhaltig aufzubrechen, ist ihm bisher nicht gelungen.
Nach stern.de-Informationen sind bei der Deutschen Telekom mindestens 300.000 unbearbeitete Aufträge aufgelaufen. Ob etwa Tarifwechsel oder die Bestellungen von Anschlüssen - zigtausendfach wurden Fälle auf Halde gelegt. Der Grund: Das Computersystem streikt.
Die Deutsche Telekom bekommt die große Nervosität am Aktienmarkt voll zu spüren: Aus Angst vor einer Gewinnwarnung sind die T-Aktien teilweise um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Dabei hat die Telekom schon weit erschreckendere Nachrichten herausgegeben als diesmal.
Fußball-Fans dürfren aufatmen: Die Telekom verzichtet auf die Umbenennung der Fußball-Bundesliga in "T-Com-Liga". Eigentlich sollte die Liga im August umbenannt werden. Gründe für den Rückzieher wurden nicht genannt.
Um Personalkosten zu senken, will die Telekom deutlich mehr Stellen auslagern, als bisher bekannt - nach Gewerkschaftsinformationen bis zu 60.000. Das will sich Verdi nicht gefallen lassen und kündigt Großdemonstrationen an.
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