Damit aus Kartoffeln gefriergetrocknetes Pulver wird, das sich mit Wasser in cremiges Kartoffel-Püree verwandelt, sind allerlei Zusatzstoffe nötig. Außerdem Schwefel und Farbstoffe, damit die schöne gelbe Farbe erhalten bleibt. Nicht erhalten bleiben allerdings die Vitamine. Kein Ersatz also für echte Kartoffeln!
Sie enthalten Geschmacksverstärker,
Sie sind meist voll Mayonnaise, also sehr fett. Achten Sie daher aufs Etikett: Der Fettgehalt variiert oft erheblich. Sie können die Salate auch mit Joghurt, Gemüsestückchen oder Kräutern verfeinern und strecken. Ein wuchtiger Kartoffelsalat wird gleich viel leichter und vitaminreicher, wenn man ihn mit Zwiebeln, Apfel, Tomate und Gurke aufpeppt.
Fertige Hollandaise oder Béarnaise ist zwar weniger fett als eine echte Buttersauce, enthält aber reichlich Zusatzstoffe, gehärtete Fette und Geschmacksverstärker. Verwenden Sie solche Saucen sparsam, und essen Sie reichlich Gemüse dazu.
Die Industrie rechnet mit der Angst: der Angst vor dem Anbrennen. Dabei ist Milchreis auch ohne technische Hilfe leicht zuzubereiten. Wenn`s mal schnell gehen soll, sind die Tütchen dennoch praktisch. In vielen steckt allerdings mehr Zucker als nötig. Bevorzugen Sie statt der Instant-Variante schlichtes Puddingpulver zum Kochen, bei dem Sie den Zuckergehalt selbst bestimmen können.
Sind vorfrittiert und werden erst bei der Zubereitung zur Kalorienbombe. Benutzen Sie zum Braten gutes Pflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, und essen Sie Apfelmus aus dem Glas oder - noch besser - leicht gedünstete Apfelstückchen statt Marmelade dazu.
Achten Sie auf den Fettgehalt, denn der ist oft sehr hoch: Schon mit einer Salami-Pizza hat man schnell die Hälfte der empfohlenen Fettmenge eines Tages beisammen. Auch die vegetarischen Sorten machen alles andere als schlank. Dazu kommen diverse Geschmacksverstärker und Aromen, die bei diesem sehr würzigen Lebensmittel eigentlich überflüssig sind.
Werten Sie Fertigpizza oder -lasagne durch Frisches auf. Zum Beispiel mit Rauke, Tomate und Zwiebeln oder trinken Sie frischen Obstsaft dazu. Pizza können Sie - im gefrorenen Zustand - halbieren, die andere Hälfte wieder einfrieren und dafür einen Salat oder eine Suppe vorweg essen.
Beim Einmachen wird oft ordentlich Zucker verwendet. Außerdem haben die Früchte durch das Erhitzen schon viele Vitamine verloren. Bevorzugen Sie frisches oder tiefgekühltes Obst.
Für die Konserve wird das Kraut erhitzt. Dadurch werden die für die Darmflora gesunden Milchsäurebakterien abgetötet. Nehmen Sie frisch abgepacktes Sauerkraut aus dem Reformhaus, vom Markt oder vom Metzger.
Diese Menüs sind oft sehr fett. In vielen stecken außerdem noch reichlich Käse oder Sahne, also ungünstige gesättigte Fettsäuren. Geben Sie Gerichten mit möglichst hohem Gemüseanteil den Vorzug, sie sind meist weniger fett. Mit einer mit Pflanzenöl zubereiteten TK-Gemüsemischung und einem Stück Fleisch oder Fisch sind Sie besser bedient.
Was da aus Tomatenmark und einem Tütchen Gewürzmischung entsteht, hat mit echter Tomatensauce kaum noch etwas gemein. Stattdessen sorgen Geschmacksverstärker und Aromen für Einheitsgeschmack. Dazu gibt es Käse, der diesen Namen eigentlich nicht verdient. Meist ersparen Sie sich mit einer Pastasauce aus dem Glas unnötige Zusatzstoffe, und das Essen ist genauso schnell auf dem Tisch. Echter Parmesan am Stück hält sich im Kühlschrank lange und lässt sich schnell dazu reiben.
Ruth Hoffmann