Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht in diesem Jahr an den österreichischen Regisseur Michael Haneke für sein Drama "Liebe". Das gab die Jury am Sonntagabend zum Abschluss der 65. Festspiele in der französischen Stadt bekannt.
Warzen wuchern gern auf Hand und Fuß: Meist sind sie harmlos, nur an den Genitalien nicht - dort können sie Krebs auslösen.

Dornwarze an der Fußsohle - die schmerzt bei jedem Schritt.© Dr. med. J. P. Müller/Okapia/Picture-Alliance
Warzen können überall wachsen. Besonders gern aber wuchern sie an den Händen, zwischen den Zehen, an den Armen oder am Hals. Manche kleben auch flach auf Fußsohlen, andere sprießen im Gesicht oder an den Schleimhäuten der Genitalien.
Viele Warzen sehen aus wie winzige hautfarbene Knötchen. Manche aber sind zerfasert und schuppig und überdecken ganze Hautpartien. An den Fußsohlen tun sie mitunter ziemlich weh: Sie ragen tief in die Oberhaut hinein und drücken auf die tiefer liegenden empfindlichen Nervenenden
Hinter den Gewächsen stecken Viren, so genannte humane Papillom-Viren - kurz HPV. Sie dringen in die Zellen der Oberhaut ein. Nach frühestens vier Wochen, manchmal erst nach mehreren Monaten, fangen diese Zellen an zu wuchern. Über hundert verschiedene Erregertypen gibt es. Sie befallen nur den Menschen.
Warzen sind ansteckend. Ihre Erreger wandern meist beim Händedruck von Hand zu Hand. Auch im Schwimmbad oder in der Sauna stecken sich viele Menschen an. Denn Wasser und Wärme weicht die Hornschicht auf. Die Viren dringen dann in die weiche Haut ein und vermehren sich in den Zellen. Vielfach verschwinden die Knötchen nach einiger Zeit so plötzlich, wie sie aufgetaucht sind. Die körpereigene Abwehr bekämpft die Viren - zumindest vorläufig. Denn sie können – müssen aber nicht – jederzeit wieder eine Warze hervorrufen.